Co-Intelligence

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#33: Der Bear Case - Was ist, wenn die KI-Blase platzt?

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0:00 Intro: Der "Bear Case" (Das pessimistische Szenario)

0:00 Benjamin Wüstenhagen: Warum deine Altersvorsorge eine Wette auf KI ist. Und auf Energie.

0:05 Benjamin Wüstenhagen: Wenn wir es nicht schaffen, die Energieinfrastruktur schnell genug auszubauen, dann wird KI, zumindest die hohen Erwartungen, absehbar scheitern.

0:18 Benjamin Wüstenhagen: Und wenn das scheitert, dann merkst du es in deinem Depot. Die sieben größten Tech-Unternehmen, Nvidia allen voran, machen heute über 30 % des S&P 500 aus und haben auch eine hohe Einflusskraft auf den MSCI World.

0:28 Warnungen: Morgan Stanley & Paul Singer über die Blase

0:30 Benjamin Wüstenhagen: Wir besprechen heute, was du davon halten kannst und wie das Bärenszenario für KI aussehen kann.

0:44 Benjamin Wüstenhagen: Willkommen zurück zu Co-Intelligence, eurem KI Lern Podcast mit Moritz Heininger und mir Benjamin Wüstenhagen.

0:53 Benjamin Wüstenhagen: Diejenigen, die öfter reinschauen, wenn sie einen schönen Running Gag haben, Moritz ist immer noch nicht hier, sondern nur sein Roboter.

1:00 Benjamin Wüstenhagen: Er ist leider busy, aber wir werden heute eine Episode mit ihm gemeinsam recorden, also nächste Woche wieder in der alten gewohnten Besetzung.

1:26 Gefahr 1: Die extreme Überbewertung der Tech-Aktien

1:50 Benjamin Wüstenhagen: Schön, dass ihr wieder da seid zur Doppelfolge dem Bullen und dem Bären Case im ganzen KI Hype.

1:58 Benjamin Wüstenhagen: In der letzten Woche haben wir über den Bullen Case gesprochen, also die das positive Szenario. Heute wollen wir uns mal anschauen, was könnte denn der Bären Case sein für diese große KI-Blase, die vielleicht da ist.

2:04 Gefahr 2: Das Klumpenrisiko im S&P 500 (Wenn Nvidia hustet)

2:13 Benjamin Wüstenhagen: Zumindest wenn man einigen führenden Vertretern aus dem Finanzsektor glauben darf, so hat beispielsweise schon Morgan Stanley, eine große US-Bank, eine der führenden Banken in einem Report für das Wealth Management gesagt, dass die großen Aktien zurzeit sehr sehr teuer sind, also sehr hoch bewertet sind.

2:33 Gefahr 3: Die ETF-Blase – Warum "breit gestreut" nicht sicher ist

2:33 Benjamin Wüstenhagen: Und auch Paul Singer, der sehr bekannter Investor bzw. Hedgefonds-Manager hat schon letztes Jahr gewarnt, dass wir in einer Blase sind und beispielsweise Nvidia überbewertet ist und viele Geschäftsmodelle noch untragbar sind.

3:33 Benjamin Wüstenhagen: Wenn wir uns das mal anschauen im historischen Vergleich, die Magnificent Seven, also die sieben größten US Tech-Unternehmen, ne, wie Amazon, Microsoft, Meta und so weiter und so fort, die haben etwa ein durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis von 26.

3:35 Gefahr 4: Geopolitische Risiken (Chinas Rohstoff-Monopol)

3:56 Benjamin Wüstenhagen: Der historische Durchschnitt ist aber eigentlich nur 20. Das heißt, die sind schon deutlich drüber, das heißt auch, dass heute schon in den Preisen hohe Gewinne in der Zukunft einberechnet sind, impliziert sind.

4:14 Benjamin Wüstenhagen: Das heißt, wenn das nicht so eintritt, dann wird das natürlich eine Auswirkung auf die Bewertung haben. Und warum ist das relevant? Na ja, weil diese Magnificent Seven heute schon über 30 % des S&P 500, also eins der einen der der führenden Indizes bilden.

5:17 Benjamin Wüstenhagen: Und allein Nvidia dort knapp 8 % ausmacht. Also, wenn Nvidia einmal hustet oder einmal niest, ja, dann hustet der ganze Index.

5:29 Gefahr 5: Das Produktivitäts-Paradox

5:34 Benjamin Wüstenhagen: Und wenn man glaubt, man ist gut und breit aufgestellt mit einem MSCI World oder mit einem S&P 500, na ja, nicht wirklich, denn alleine die eine Aktie von Nvidia ist höher gewichtet als der gesamte Konsumsektor.

5:47 Benjamin Wüstenhagen: Das ist schon krass. Das Das sind schon Anzeichen für eine mögliche Blase und wenn sich da etwas verändert oder wenn es zu einem Crash kommt, dann hat das halt Auswirkungen auf den kompletten Markt, nicht nur auf einen kleinen Bereich.

5:57 Benjamin Wüstenhagen: ETFs, Indexfonds, die verstärken natürlich in gewisser Weise diesen Boom, ja, weil wenn ich in ETF investiere, dann investiere ich in den ganzen Markt und ich investiere zum Zeitpunkt meiner Investition natürlich auch in genau diese Abbildung des Marktes.

6:42 Benjamin Wüstenhagen: Das heißt, wenn ich sage, ich investiere einen Euro, dann wird er halt aufgeteilt und das heißt, dann geht eben in dem Fall 30 % dieses Euros in diese sieben Unternehmen und das ist ein natürlich im Prinzip so ein, ja, selbstverstärkender Mechanismus.

7:07 Ken Griffins (Citadel) Zweifel an der Produktivität

7:11 Benjamin Wüstenhagen: Und gleichzeitig, wenn irgendwas mit diesen wenigen Aktien passiert auf der negativen Seite, dann zieht das halt Millionen von ETF-Sparern mit nach unten.

7:14 Moritz Heininger: KI kommt nicht irgendwann, sie ist schon da. Bist du bereit? Mit der Key Academy machst du dich fit für die Zukunft. Online-Kurse zu KI, digitaler Zusammenarbeit, Leadership, praxisnah, flexibel, IHK-zertifiziert. The Key Academy, für alle, die mitgestalten wollen.

7:31 Benjamin Wüstenhagen: Wir haben im Bullen Szenario auch diskutiert, dass ein Großteil dieses Booms natürlich von Energie getrieben ist. Ja, dass nur wenn ich eben die Energieinfrastruktur da habe, kann ich auch diese Rechenzentren bauen.

8:23 Benjamin Wüstenhagen: Und nur wenn ich die Rechenzentren baue, kann KI sich so entwickeln, wie es eben im positiven Szenario vorhergesagt wird. Wenn das nicht funktioniert, dann können die Gewinne, die da erwartet werden, gar nicht eingespielt werden und erste Anzeichen davon gibt es vielleicht schon.

8:26 Gefahr 6: Die Kosten-Falle (Anthropic verbrennt Milliarden)

8:47 Benjamin Wüstenhagen: Frankfurt ist in Deutschland der wichtigste Standort für Rechenzentren, ne, wenn ihr bei Amazon Server habt oder irgendein Service auf EU Rechenzentren habt, dann ist es wahrscheinlich in Frankfurt. Irland ist auch groß.

9:20 Benjamin Wüstenhagen: Und da sagt beispielsweise der Bitkom, das ist der Branchenverband der Informationstechnologie, wir können bis 2030 da gar kein großes Rechenzentrum Rechenzentrum mehr anschließen, weil einfach die Energieinfrastruktur nicht da ist.

10:13 Benjamin Wüstenhagen: Und es ist interessant, weil auf der einen Seite fehlt uns ein bisschen die Energieinfrastruktur, um beispielsweise große Windparks anzuschließen, auf der anderen Seite fehlt die Infrastruktur auch, um große Verbraucher, wie eben solche Rechenzentren, anzuschließen.

10:37 Gefahr 7: Der physische Flaschenhals – Energie

10:48 Benjamin Wüstenhagen: Und wir sind beim letzten Mal auch schon drauf eingegangen, dass es eine wahnsinnig große Nachfrage nach Energie durch diese Rechenzentren gibt.

10:55 Benjamin Wüstenhagen: Und wenn die nicht so wenn die nicht so befriedigt werden kann, weil die Kapazitäten nicht da sind, na ja, was passt passiert denn dann? Gleichzeitig kann es natürlich auch einen Crowding-Out-Effekt geben, ja, dass einfach andere Industrien nicht mehr so gut an Energie rankommen, weil die Kapazitäten nicht da sind und die Energiepreise steigen und ich dann andere Auswirkungen auf die in Anführungszeichen Realwirtschaft habe.

11:30 Benjamin Wüstenhagen: Weil vielleicht die chemische Industrie nicht so in der Lage ist, sich mit billigem Geld zu versorgen, wie es eben Unternehmen im Bereich KI sind. Das wirkt sich natürlich auch aus. Ja, jeder prompt beim Chat GPT braucht in etwa zehnmal so viel wie eine Google Suche.

12:18 Benjamin Wüstenhagen: Habe ich mir jetzt nicht errechnet, sondern auch nur gelesen, aber ich klingt irgendwie logisch. Ähm und neue Datenzentren weltweit, allein schon 2024 hat einen Energieverbrauch von so etwa 260 Terawattstunden, das ist die Hälfte von Deutschland.

13:13 "Crowding Out": Verdrängt KI unsere Industrie?

13:21 Benjamin Wüstenhagen: Und die Datenzentren in 2028, was vorhergesagt wird in den USA, sollen mehr Strom verbrauchen, dann in der Zukunft, also in wenigen Jahren, als die Stahl- und Chemieindustrie zusammen, ne?

14:10 Benjamin Wüstenhagen: Dann haben wir natürlich auch gewisse Kostenrisiken, ja, so ein Nvidia, davon sprechen alle die ganze Zeit, was bauen die? Die bauen GPUs, also Chips am Ende und deren bester Chip zurzeit ist der sogenannte H100 und ein so ein Ding kostet mal eben 30.000 $. Na, also ein Chip 30.000 $.

15:06 Benjamin Wüstenhagen: Cloud Mieten sind werden auch derzeit teurer, weil einfach nicht genug Kapazität da ist.

15:13 Benjamin Wüstenhagen: Und wenn wir das Ganze mal so diese Kosten mit den Umsätzen vergleichen, so hatte beispielsweise Open AI, die Firma, die ihr alle kennt, hinter Chat GPT, so einen Umsatz im letzten Jahr von etwa 4 Milliarden, haben aber 5 Milliarden Verlust geschrieben und brauchen alleine für ihr Training und für ihre Inferenz, also die Rechenzeit, die sie benötigen, um beispielsweise den Chat GPT Antwort zu geben, 7 Milliarden.

15:40 Benjamin Wüstenhagen: Das heißt, die haben einen wahnsinnig hohen Finanzierungsbedarf, um überhaupt diese ganzen Kosten zu decken, die gerade da sind, in der Hoffnung, dass das in Zukunft sich lohnt.

15:49 Benjamin Wüstenhagen: Aber was ist, wenn es sich nicht lohnt?

15:51 Benjamin Wüstenhagen: Die große Wette ist, dass durch KI die Produktivität wahnsinnig steigt. Die Produktivität von Menschen, die damit arbeiten, aber natürlich auch die Hoffnung, dass man Menschen ersetzen kann, ja, und dann die Services recht teuer anbietet.

15:59 Fazit & Ausblick

16:48 Benjamin Wüstenhagen: Jetzt ist es aber so, dass bisher ein großer Produktivitätsschub ausgeblieben ist. Ist also nicht so, dass wir irgendwie in diesem Jahr 10 % produktiver sind im Vergleich zu 2023. Nee.

17:09 Benjamin Wüstenhagen: Das Produktivitätswachstum ist derzeit weltweit sehr gering. In Europa nochmal geringer als in den USA, in Deutschland nochmal geringer als im Durchschnitt, also wir müssen uns echt mal Gedanken machen, wie wir wieder produktiver werden.

17:40 Benjamin Wüstenhagen: Wir glauben ja manchmal, wir sind noch so an der Weltspitze. Na ja. Das Ifo Institut, Institut der Deutschen Wirtschaft hat im Studio hat hat im Mai eine Studie herausgegeben. Ja, wir recorden live.

18:13 Benjamin Wüstenhagen: Und hat dort vorausgesagt, dass wir zwischen 25 2025 und 2030 pro Jahr einen Produktivitätszuwachs von etwa 0,9 % hätten. Immerhin mehr als unser Wirtschaftswachstum. Juhu. Und danach würde es erst ein bisschen schneller gehen.

18:56 Benjamin Wüstenhagen: Und Baine und Company, die Beratungsgesellschaft, auch mit Private Equity Arm, bei der unter anderem mein Coach Moritz mal war, die hat die Studie herausgegeben, The AI ROA Gap, also die Lücke zwischen Profitabilität und KI von 2026.

18:58 Moritz Heininger: Überfordert vom KI-Dschungel und täglich neuen Tools? SnipKI macht Schluss damit. Als Deutschlands größte KI Lernplattform zeigen wir dir in kurzen Micro-Video-Tutorials, wie du KI wirklich anwendest. Schritt für Schritt zum Nachbauen. Für Anfänger und Profis. Entdecke Lernpfade, hol dir deine Zertifikate, tausch dich in unserer Community aus und starte jetzt auf snipki.de und mache KI zu deinem Vorteil.

19:28 Moritz Heininger: Nicht den Anschluss verlieren, SnipKI gibt's übrigens auch für ganze Teams und Unternehmen.

20:05 Benjamin Wüstenhagen: Also, die sagen, hey, da gehen gerade 2 Billionen in Investitionen rein und 800 Milliarden davon sind ohne Rendite derzeit. Das ist so ein AI Productivity Paradox, wie sie sagen, ein Paradoxon der der Produktivität von künstlicher Intelligenz.

20:16 Benjamin Wüstenhagen: Ja, und auch Ken Griffin, das ist einer der führenden Personen von Citadel, großer Investor aus den USA, im Interview im Juli sagte, dass generative KI, also das, was wir jeden Tag nutzen, Chat GPT und Co, hat die Renditen bei Citadel noch nicht verbessert.

20:29 Benjamin Wüstenhagen: Erhofft in ein paar Jahren. Das heißt, also, wenn diese großen Produktivitätssprünge nicht kommen, wo soll dann die Investitionen herkommen, oder wo sollen dann die Umsätze herkommen, die diese die diese riesigen Investitionen, die derzeit getätigt werden, auch rechtfertigen?

21:09 Benjamin Wüstenhagen: Und wenn diese Umsätze nicht kommen, dann sind natürlich auch die Bewertungen an der Börse nicht gerechtfertigt, dann kommt es zu einer Neubewertung, die niedriger ausfällt und das könnte halt alle möglichen Indizes nach unten ziehen und zu einer Rezession führen.

22:02 Benjamin Wüstenhagen: Wir sehen natürlich auch geopolitische Risiken, ja, die auch diese schöne Bullen Story gefährden können. Na, ja, Trump ist jetzt gerade in China oder möchte nach China mit Xi, aber die Chinesen und die Amerikaner bekriegen sich da ganz bekriegen nicht, aber haben Wirtschaftskrieg letztlich.

22:34 Benjamin Wüstenhagen: Die Amerikaner haben Exportbeschränkungen auferlegt für amerikanische Hochleistungs-KI-Chips. Bisher ist Europa noch nicht davon betroffen. Who knows. Die Chinesen wiederum haben damit reagiert, dass sie seltene Erden, also wichtige wichtige Elemente, die man braucht für die Entwicklung von Chips, nicht nur von Chips, auch von anderen Dingen, die haben sie begrenzt. Da wird viel in China abgebaut.

23:38 Benjamin Wüstenhagen: Und die haben einfach die Ausfuhr von unter anderem Germanium begrenzt und das hindert jetzt die US-Industrie, übrigens auch die europäische Industrie, wir haben gerade eine Chipkrise mal wieder, weil wir auch von den Chinesen bei eben diesen Chips und bei diesen seltenen Erden extrem abhängig sind.

24:03 Benjamin Wüstenhagen: Soll heißen, wenn es da zu geopolitischen Spannungen kommt, kann das auch diesen ganzen Ausbau gefährden und das gefährdet natürlich dann auch die hohen Bewertungen. Also, vielleicht nochmal nicht dieses Szenario betrachten, was passieren könnte, sondern ganz konkret.

24:19 Benjamin Wüstenhagen: Durch geopolitische Spannung zwischen den USA und China, kann sich das ganze Wachstum verlangsamen von künstlicher Intelligenz, aber Europa kann dort auch zwischen die Fronten geraten. Wir haben es gesehen mit den Exportbeschränkungen von den USA und von China und letztlich auch mit unserem Sicherheitsrisiko.

25:04 Benjamin Wüstenhagen: Was heißt das für einen jeden von uns? Wenn man daran glaubt, dass wir in einer KI-Blase sind und man ist investiert im MSCI World oder S&P 500 oder oder oder, dann macht es vielleicht Sinn sich nochmal anzuschauen, wie man das ein bisschen besser diversifizieren kann.

25:12 Benjamin Wüstenhagen: Man der Goldpreis ist vielleicht ein Indikator dafür. Gold ist auf einem Allzeithoch, hat in diesem Jahr schon wahnsinnig viele Allzeithochs gesehen, auch wenn es jetzt gerade kürzlich einen kleinen Rücksetzer gab, aber das zeigt schon, dass viele probieren, sich eben mit Gold ein bisschen zu diversifizieren.

25:51 Benjamin Wüstenhagen: ETFs, da glaubt man, man ist gut diversifiziert, aber wie gesagt, beim S&P 500 sind 30 % allein diese sieben größten Tech-Unternehmen und knapp 8 % alleine nur Nvidia. Für die Politik haben wir jetzt wenig Einfluss, aber vielleicht hört's ja wer.

26:52 Benjamin Wüstenhagen: Egal ob das eine Blase ist oder keine Blase ist. Wir sind zurzeit absolut abhängig und müssen irgendetwas tun und vielleicht werden wir uns ein bisschen davon inspirieren lassen von diesen großen Investitionen, die nicht nur in Software fließen, sondern vielmehr in Rechenzentren, vielmehr in Energieinfrastruktur, ja, dann kann Europa auch was davon haben.

27:30 Benjamin Wüstenhagen: Aber dafür brauchen wir schnellere Genehmigung, Netzausbau, Speicher, Grundlast. Das heißt, unsere Langsamkeit ist ein weiterer Hinderungsgrund oder kann auch dazu führen, dass eben die Sachen sich nicht so schnell entwickeln und die hohen Bewertungen nicht gerechtfertigt sind.

28:29 Benjamin Wüstenhagen: Letztlich können wir so gut sein im Umgang mit KI, wie wir wollen, ja, ihr könnt euch alle Folgen von unserem Podcast reinziehen und noch mehr Cloud und noch mehr Chat GPT jeden Tag nutzen und alle Prozesse automatisieren.

28:53 Benjamin Wüstenhagen: Das ist cool. Aber wenn wir in Europa nicht in der Lage sind, selbst Technologie, selbst Infrastruktur zu entwickeln, dann werden wir zu einer Kolonie.

29:04 Benjamin Wüstenhagen: Und auch wenn die Blase vielleicht platzt, wir an der Börse einige Neubewertungen sehen, wie wir das vielleicht auch 2001 gesehen haben, ein bisschen was wird dennoch überbleiben. Und ich glaube, wir sind eher in einem Bullenszenario als in Bärenszenario.

29:19 Benjamin Wüstenhagen: Mal schauen, ich bin auf eure Meinung gespannt, lasst uns gerne diskutieren, schreibt uns bei Spotify, YouTube, Apple, wo auch immer ihr Podcasts hört und nochmal in eigener Sache, wenn ihr Lust habt, selber mal in das Videoformat reinzuschauen.

30:02 Benjamin Wüstenhagen: Die Kollegen von studioco.berlin das Produktionsteam haben noch freie Kapazitäten. Schreibt den gerne eine E-Mail, wenn ihr mal selber einen Video Podcast produzieren wollt.

30:09 Benjamin Wüstenhagen: Ab nächste Woche dann wieder mit Moritz, bis dahin bleibt uns gewogen, schreibt uns Kommentare, liked den Podcast, sprecht über uns, herzlichen Dank. Bis bald.

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