Co-Intelligence

// Transkript

#43: KI-Karriere als Quereinsteiger: Warum du kein Entwickler sein musst

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0:00 Intro

0:00 Ihr seht wahrscheinlich oft make.com und N& Tutorials, super komplexe Workflows. Wir schauen uns heute an, was wirklich funktioniert von einer, die es täglich einsetzt.

0:11 Für mich ist er eig nicht mehr nur Hilfe, sondern mittlerweile fester Bestandteil des Teams.

0:22 Willkommen zurück zu Cointelligence, eurem Kilian Podcast mit Magdalena Ballmann, Moritz Heininger in Vertretung und mir Benjamin Wüstenhagen. Moritz Wald nach wie vor in der Sonne und meine liebe

0:36 Kollegin Magdalena hat sich bereit erklärt heute einzuspringen und wir haben interessantes zu berichten. Ich bin eigentlich auch nur da, damit Benjamin keine Selbstgespräche führt.

0:46 Die Quoten nicht Expertin. Da da kommen wir gleich noch zu. ähm beim der geneigte Zuhörer, die geneigte Zuschauerin mal festgestellt haben, dass wir eine Woche übersprungen haben. Es

0:57 lag an mir. Ich hatte eine Episode im Kasten, aber die war so furchtbar schlecht, weil ich einfach fahrig war, ähm, dass wir sie nicht genommen haben. Und jetzt hat sich Maggie bereit

1:07 erklärt, sich hinzusetzen. hat schon gesagt, nicht Expertin, ich bin anderer Meinung, denn selbst ausgewiesene Experten wie Andre Carphy, der ist einer der Mitbegründer von Open AI, die Firma

1:18 der CHG GPT, war lange Zeit der KI Chef von Tesla. Der hat vor kurzem auf Ex geschrieben, dass er nicht mehr hinterherkommt mit der Entwicklung. Er ist selber Entwickler und dachte, boah,

1:29 was da in AI abgeht, ich weiß, ich fühle mich so hinterher und ich glaube, wenn so ein Mensch sich hinterher fühlt, dann ist es völlig okay, dass ich normalen Menschen will, wir uns auch hinterher

1:31 Vom 5-Sterne-Hotel zur KI

1:38 fühlen. Aber ich bin ja der Meinung, du bist überhaupt nicht hinterher, sondern ziemlich vorne dran. Bevor wir da einsteigen, bevor hoffentlich MG viele von euch inspiriert, wie man KI ganz

1:47 täglich in seinen Arbeitsablauf integriert, obwohl das vielleicht von einem halben Jahr noch nicht der Fall war. Kurz zu dir. Wie, was machst du? Wer bist du? Wo kommst du her?

1:59 Ich bin Go to Market Lead bei The Key Academy. Seit knapp z Jahren bin ich mit dabei und komme ursprünglich aus der Hotellerie. Bin Quereinsteigerin. Typische. Ja, schöne Story. Also von von fünf

2:14 Sternen sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser äh und richtig ausgerichteten Tellern jetzt zu KI im gute Market. Wie erzähl kurz. Wie ist dein Werdegang da gewesen?

2:28 In der Hotellerie, ich glaube, man kennt es, herrscht ein extrem hoher Qualitätsanspruch und die klassische Liebe zum Detail und ich habe irgendwann gemerkt, dass die Entwicklung da eher

2:43 innerhalb des bestehenden Systems funktioniert und wenig Raum für echtes Neudenken da ist. Und ich wollte einfach ein bisschen mehr und deswegen habe ich mich über die

2:58 Hotellerie in Richtung Marketing entwickelt und bin dann so bei The Key Academy gelandet. Wenig Raum für echtes Neudenken. Ich glaube das das kennen wahrscheinlich

3:08 viele aus ihrem täglichen Berufsleben. Trotzdem ist es ja ein Schritt zu sagen, okay ähm ich mache was völlig anderes. Ich wechsel meine Karriere. Ähm wie hast wie bist du diesen Schritt

3:18 gegangen? Ich würde mal sagen, es war weniger eine mutige Entscheidung als eher eine Entscheidung aus Unzufriedenheit. Äh und die Frage, was gewinne ich, wenn ich hier bleibe und was verliere ich,

3:30 Mut zur Veränderung: Warum man keine Angst vor Tech haben muss

3:34 wenn ich gehe? Und letztendlich war das Risiko unzufrieden da zu bleiben, wo ich bin, ein geringeres als das mich zu verändern. Na, ich glaube, da können sicherlich einige mit diesem Gefühl

3:48 identifizieren.

3:52 Hast du ein Tipp für Menschen mit ähnlichen Zweifeln oder Ideen ihren Beruf zu wechseln? Jetzt eben gerade auch mit dem Thema KI, was aufkommt. Ich vermute, viele Menschen sind in

4:03 Unternehmen, möchten das einsetzen, können es aber nicht so einsetzen. Der Arbeitsmarkt ist jetzt nicht der allerleste, ehrlicherweise. Ähm, dann auch. Ich würde sagen, do it, trau dich.

4:15 Vertraue auf dein Gefühl und nutze AI, weil KI senkt einfach enorm die Barrieren, um sich weiterzubilden, um Wissenslücken zu füllen und dementsprechend gibt's eigentlich kaum noch eine Ausrede, es

4:31 ist nicht zu tun. Wenn du jetzt die die noch jüngere Maggie noch mal treffen würdest, welchen Tipp würdest du ihr geben? Was würdest du äh früher gemacht haben? First of all würde ich wahrscheinlich

4:43 sagen, gründe eine AI Company. Ja, nimm ein bisschen was mit, aber davon abgesehen würde ich sagen, sei mutiger und weniger zögerlich, was das ganze Thema KI angeht.

4:58 Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass du sonders zögerlich bist, was die Nutzung von KI in deinem Beruf angeht. Äh, wie kommst du auf zögerlich? Kommt drauf an, wen du fragst.

5:07 Wahrscheinlich. Ich würde sagen, dass ich schon weniger unvoreingenommen bin als beispielsweise du, was KI generell angeht und auch neue Tools. Da bin ich wahrscheinlich immer noch ein bisschen

5:19 skeptisch, deswegen habe ich auch eher die Rolle der Skeptikerin. Das immer, wenn ich imas um die Ecke komme, ja, erstmal stopp. Ich hinterfrage Dinge gerne und dementsprechend habe ich auch ein

5:31 bisschen länger gebraucht, um KI zu vertrauen und auch den Wert darinter dahinter zu erkennen. Ähm, jetzt hast du Wert dahinter erkennen. Wir hätten auch auf die Diskussion im Team, dass da gewisse

5:43 Verlust gibt, dass natürlich wenn jetzt auf einmal ähm ja, eine künstliche Intelligenz viele der Aufgaben übernimmt, die Menschen vorher gemacht haben, dass da ein Stück weit auch

5:52 Identität verloren gehen kann. Wo siehst du den Wert und wie gehst du mit solchen Verlusten um? Wert würde ich sagen ist ganz klar Selbstwirksamkeit. Also die Handlungsspielräume können durch KI

6:05 enorm erweitert werden und es ist eine unfassbare Lernfähigkeit da und davon abgesehen auch die Verantwortung ist ein Wert für mich den KI stiftet. Was meinst du damit Verantwortung?

6:21 Prompting: Braucht man noch Struktur oder reicht „Kuddelmuddel“?

6:24 Es ist es hat sich verändert, wohin ich meine meinen Fokus richte. Also KI erwartet Klarheit in meiner Verantwortung. Ich kann nicht alles abgeben an der AI, aber es es

6:40 schiftet sich einfach, ne? Es verändert sich so ein bisschen. Kt nicht irgendwann, sie ist schon da. Bist du bereit? Mit der Key Academy machst du dich fit für die Zukunft.

6:49 Onlinekurse zur KI, digitaler Zusammenarbeit, Leadership, praxisnah, flexibel, IHAK zertifiziert, die Keypunkt Academy für alle, die mitgestalten wollen. Ich finde also ehrlicherweise habe ich

7:01 das Gefühl, dass ich bin bei dir, ne, vor einem halben Jahr hat ich gesagt, man muss beispielsweise sehr gut strukturiert sein in seinen Prompts. Mhm. Äh, ich habe jetzt das Gefühl,

7:12 selbst wenn ich da irgendeinen Kudtelmuddel reinquatsche, was ich ja ganz gerne mache. Äh, echt? Sprache nutzen, statt zu tippen. Ich bin tippvoll geworden. Äh, mittlerweile

7:21 versteht's das auch ganz gut. Dennoch brauche ich natürlich eine Klarheit im Denken, aber so die die Klarheit in den Prompts ist gar nicht mehr so entscheidend aus meiner Perspektive. Wie

7:29 siehst du das? Spannend. Vielleicht kommt es auch noch ein bisschen drauf an, welche Aufgaben du damit erfüllen möchtest und welches Tool und welches Modell du verwendest. Aber

7:40 ich habe schon festgestellt, wenn ich unsaubere Prompts reingebe, dass dann auch unsaubere Ergebnisse rauskommen und ich mehr iterieren muss. Mhm. Du hest jetzt Selbstwirksamkeit

7:51 angesprochen, ein sehr spannendes Wort. Was ähm was meinst du damit genau? Was ist was ist Selbstwirksamkeit für dich in dem in dem Kontext? bedeutet für mich, dass ich auf ganz

8:03 andere Dinge mittlerweile einen Einfluss habe und Dinge ganz anders gardieren kann, als ich sie früher getan habe. Mhm. Ja, okay. Kann ich nachvollziehen. Geht mir geht mir eh nicht. Also, ich

8:12 glaube, ich wäre früher nicht in der Lage gewesen, irgendwie äh aus dem Kurtelmuddeln gutes Briefing zu machen. Oder doch wäre vielleicht schon Lage gewesen, was hätte mich

8:21 deutlich mehr Zeit gekostet oder irgendwie coole Fotos zu erstellen äh oder auch eine Datenbank abzufragen, aber da kommen wir gleich noch zu. Ja. Ähm, was verloren geht, schuldig dir noch. Ja,

8:33 ich würde behaupten, es ist ein Risiko da, dass Kreativität verloren geht oder auch Intuition. würde aber auch dazu sagen, dass wenn man AI richtig nutzt, nichts verloren gehen muss. Steile These.

8:48 Wie ist was meinst du mit Intuition? Also, warum geht da Intuition verloren? Weil ich glaube, dass die Gefahr da ist, dass ich Menschen zu schnell auf zu viel AI verlassen,

8:59 dass sie gar nicht mehr selbst viel nachdenken. Mhm. Sondern einfach Gedanken reingeben und dann mit dem Ergebnis weiterarbeiten. Mhm. Spannend. Ich habe eher das Gefühl, dass man im

9:16 Zeitalter von KI seiner Intuition noch mehr vertrauen sollte, weil du musst ja irgendwie das, was du da bekommst bewerten können. Also egal welche Frage du stellst oder egal wie dumm du dich

9:27 anstellst, Sch erzählt dir immer, wie toll du bist. Ja. Äh und es gibt natürlich wahnsinnig viel Content, der da produziert werden kann. Und irgendwie muss man so dieses, ich

9:37 verfalle wieder ins Englische, weil ich das deutsche Wort nicht weiß, Judgement, die Bewertbarkeit dessen haben. Ja. Ähm, der Human in the Loop muss immer noch da bleiben.

9:48 Siehst du, jetzt bist du auch schon mit Englisch unterwegs. Ist doch schön. Wo kommt das denn her? Mit Englisch. Ähm, hast du schon paar Sachen gesagt? Selbstwirksamkeit.

10:00 äh Kreativität, die vielleicht verloren, geht, aber doch nicht, wenn man es gut macht. Äh mehr Struktur und Klarheit, die benötigt wird, wenn du zurückschaust, sagen wir aufs letzte

10:11 Jahr, also das war für mich schon so das Jahr, wo irgendwie diese dieses Thema Beschleunigung von KI für mich am spürbarsten war. Wahrscheinlich wird's dieses Jahr noch krasser. We see äh was

10:16 Produktivität neu gedacht: KI als Teammitglied

10:22 hat sich da in deiner Rolle und in deinem täglichen Arbeiten am meisten verändert? gab soka Momente oder Wow Momente. Einiges hat sich verändert. Also ich würde erstmal grundsätzlich sagen, sind

10:34 wir eben schon drauf eingegangen, denken wird expliziter. Also, ich muss über andere Dinge nachdenken. Schon mal gut, wenn überhaupt gedacht wird. Ja, ist ein guter Anfang, oder?

10:45 Dann, dass der Wert nicht mehr nur durch die Ausführung entsteht, sondern durch das Drumerum, durch die Architektur. Aha. Geschwindigkeit hat sich verändert. Definitiv. Dinge, die vorher, Tage,

10:59 Wochen gedauert haben, können jetzt innerhalb von Minuten erledigt werden. Und die Teamproduktivität, würde ich behaupten, ist wichtiger geworden und KI ist einfach fester Bestandteil geworden.

11:12 Inwiefern ist die ist die Produktivität wichtiger geworden, als sie früher mal war? Ich würde nicht sagen, dass die Produktivität früher unwichtiger war, aber der Schwerpunkt hat sich verlagert.

11:23 Das ist nicht mehr nur meine eigene Produktivität, sondern die Produktivität des gesamten Teams und da gehört KI mit dazu. Ah, spannend. Das heiß, du sagst jetzt,

11:33 wenn du auf dein GTO Market Team oder auf die OR schaust, dann spielt Kaida schon eine Rolle wie ein Mitarbeiter, wie eine Mitarbeiterin oder ist es noch nicht ganz so auf dem Level?

11:41 Ich würde sagen, wir sind auf dem Weg. Ich würde behaupten, noch kein fixer Mitarbeiter, aber wir entwickeln uns dahin. Wenn jetzt so auf der Zeitlinie guckst des letzten Jahres, seit wann

11:54 glaubst du das? War das im Januar 25 auch schon so? Nein, nein. Okay, ich würde sagen, seit ungefähr einem halben Jahr, ja, hätte ich die Behauptung aufgestellt und

12:06 es wird wahrscheinlich auch noch so ein halbes Jahr dauern, bis ich es wirklich als Mitarbeiter bezeichne. Und gab's da so ein so ein Punkt, bei dem du gesagt hast, okay, krass, das ist

12:11 Tool-Tipp: Lovable (Web-Apps ohne Code bauen)

12:17 jetzt nicht nur irgendwie meine Antwortmaschine, wenn ich meine Mail reinwerfe und die zurückbekomme, sondern das ist jetzt schon mehr. Ja, jetzt muss ich mich outen als die

12:26 Person, die spät abends noch arbeitet. Ah ja, genau. Wir hatten einen TikTok Kommentar. Ich hatte das letztes Mal erwähnt in einer der Episoden äh dass dass wir eine kleine Session hatten. Äh

12:37 und da gab's dann direkt die Menschen, die gesagt haben, was mit der Worklife Balance hier? Ja, ich bin ganz zufrieden mit meiner Worklife Balance. Danke, dass ihr euch Sorgen macht. Aber

12:47 ja, das war tatsächlich das erste Lovable Projekt mit dir gemeinsam. Und als ich da gesehen habe, okay, du erzählst nicht nur Dinge, da entsteht wirklich was aus meiner Idee, was ich

12:59 danach nutzen kann als System, das war schon, das war schon cool. Würde ich als ersten W Moment bezeichnen. Vielleicht für diejenigen, die es, die jetzt nicht jede Episode sich ansehen,

13:10 anhören, Lovable ist ein ist ein Wipe Coding Tool. Was ist wipe Coding? Andrew Certy, von dem wir gerade gesprochen haben, der hat dieses Wort geprägt. Ähm und er sagte, man kann heute

13:22 programmieren, nicht mit Programmiersprache oder schon mit Programmierprache, aber als Mensch kann ich einfach sagen, was ich möchte und dann baut die Kaides und Lovable ist ein

13:30 Unternehmen, sind Schweden, die ermöglichen das äh und die nutzen wir. Gibt auch viele andere, die man nutzen kann. Base 44 oder was weiß ich gibt's relativ viele gibt auch eine Episode

13:40 dazu. Könnt ihr mal schauen. Wipecoding, da erzähle ich ein bisschen mehr dazu. Genau. Ähm stimmt. Da hast du gesagt: "Hey, es wäre doch ganz cool, wenn es ein wenn es eine Möglichkeit gäbe, bei

13:51 der ich wie war das? bei der ich gucken kann, ob Landing Pages richtig umgesetzt sind, ohne dass ich meine eigenen Augen brauche. Genau. Einmal Landing Pages und das

14:01 zweite Beispiel war ein Vierugencheck für E-Mails, der einfach über normale GPTs hinausgeht, denn die hatten wir schon. Ja. Ja. Ja. erstell mir Mails, check die

14:12 Mails, okay, aber es wurde oft immer das gleiche wiederholt, immer die gleichen Wordings, immer die gleichen Angles und ich habe gesagt, okay, das muss irgendwie besser gehen, irgendwie

14:23 brauchen wir eine Historie und das haben wir dann in Lavable gebaut. Ja, überfordert vom KI Dschungel und täglich neuen Tools, Snipkey macht Schluss damit. Als Deutschland größte KI

14:36 Lernplattform zeigen wir dir in kurzen Mikrovide Tutorials, wie du KI wirklich anwendest, Schritt für Schritt zum Nachbauen. Für Anfänger und Profis. Entdecke Lernfalle, hol dir deine

14:46 Zertifikate, tausch dich in unserer Community aus und starte jetzt auf snipkey.de und mache KI zu deinem Vorteil. nicht den Anschluss verlieren. Snipkey gibt's übrigens auch für ganze

14:56 Teams und Unternehmen. Wenn du jetzt so eine, wenn du sagst, okay, vielleicht ist in einem halben Jahr eine KI tatsächlich Teil meines Teams, wie bewertest denn du dann dieses

15:06 Teammitglieder, wie integrierst du den in Abläufer? Das ist völlig neues Thema eigentlich. Das stimmt. Also im besten Fall, so wie ich mir das auch von anderen

15:15 Teammitgliedern wünsche, hat die KI dann auch einen festen Verantwortungsbereich. Mhm. und ist eben nicht nur für Output zuständig, wie sie es so momentan oft ist, sondern auch für einen klaren

15:17 Tool-Tipp: Claude Code & MCP (Lokaler Dateizugriff)

15:28 Outcome. Wie willst du das unterscheiden? Output outcome? Na ja, entweder in der KI gibt mir einfach einen fertigen E-Mailtext oder ich habe einen systemischen Gedanken

15:40 dahinter, ein Full Loop und dadurch passiert auch irgendwas. wird irgendeine Conversion gemessen und dafür braucht eine KI auch irgendwo das Reasoning und muss selbst iterieren können auf den

15:54 Ergebnissen, die sie mir liefert. Mhm. Wie weit sind wir da schon so zu sagen? Hast du das schon in ersten die Anfänge würde ich behaupten. Ja, ich glaube auch, also dieses Jahr

16:05 wird aus meiner Sicht sehr sehr stark geprägt sein durch agentische künstliche Intelligenz. Was heißt das? dass ich halt ja mehr oder weniger Stück weit selbstlerne Systeme habe, die

16:16 sich jetzt noch nicht komplett allein verbessern, aber die zumindest von dem lernen, was sie tun und ich einmal auf die Bahn setze und loslaufe. Ich selber hatte wieder so ein Epiphany

16:25 Moment vor 3 Tagen, weil jetzt ist es oder vor 5, wenn w in die wenn ihr die Episode seht, aber es Anthropic auch einer der großen Anbieter der Modelle hat gerade ein neues Tool veröffentlicht.

16:39 Das heißt Cloud Cowork. Äh wer von euch Cloud Code nutzt, kennt das schon. Das heißt ihr Cloud ist ein Modell LM so wie Chat GPT oder wie Gemini. Da gibt's dann noch mal Namen,

16:52 Sonnet und wie auch immer die heißen, aber das ist das Tool. Ich kann dafür mir eine App runterladen. Ähm und jetzt kann ich mit diesem Cowork auch noch auf Dateien auf meinem Rechner

17:03 zugreifen. Das heißt, ich muss die nirgendswo eine Cloud hochladen, sondern ich kann direkt mit dem Rechner arbeiten. Und das Ding hat auch noch Zugruch auf andere äh Programme über

17:12 sogenannten MCP Server. auch das könnt ihr in in vorigen Episoden euch noch mal anschauen, wenn ihr das wollt. Und da war für mich das krasse, dass ich auf einmal ähm

17:23 Analysen machen konnte, ja, und Dateien erstellen konnte von Rohodaten, die ich in der Excel gegeben habe. Dann habe ich eine wirklich gut formattierte durchdachte PowerPoint bekommen. Und ein

17:35 anderes schönes Beispiel, ich w dem nächst im Urlaub, habe dann gesagt: "Hey, ich bin da und da. Äh, das sind so unsere Constraints. Äh, 11 Monate alter Sohn. ähm ne, will nicht so viel fahren,

17:46 aber ein bisschen fahren ist okay. Such mir doch mal die Topattraktionen raus und die besten Restaurants und noch ein paar Shops. Und dann hat mir das Ding auch eine Präsentation zusammengezimmert

17:55 und ich dachte, wow, das ist also irgendwie noch mal ein äh völlig andere Qualität. Und ich glaube allein zu diesem Thema werden wir noch mal eine weitere Episode machen, bevor ich mich

18:06 jetzt hier im Kopf Kragen quatsche. Äh so das letzte Jahr, wenn ich es so beschreibe oder auch sehe von außen, das deshalb sitzen wir auch hier, hat sich schon wahnsinnig hier verändert. Deine

18:14 Praxis-Case: HubSpot & Make Automatisierung ohne Entwickler

18:19 Arbeitsweise hat sich verändert. Wie lernst du jetzt? Bist du Teil eines eines Unternehmens, was lernen anbietet? Ja, Moritz macht das mit Snipkey, wir machen das mit D Academy. Wie

18:31 organisierst du dein eigenes Lernen? Wie stellst du sicher, dass du genau diese Schritte gehst? Äh und wer treibt das? Also, ich bin's nicht. Ich würde sagen, abgesehen von

18:43 Weiterbildungen, die du ja gerade schon genannt hast, vor allem ausprobieren. Es gibt unwahrscheinlich viele Tools auf dem Markt. Die meisten davon kann man zumindestens mal eine Zeit lang

18:54 kostenlos testen. Mhm. Und das mache ich. Eigentlich gibt's keine großartigen Hürden mehr, sich da weiterzubilden. Was war das letzte Tour, was du ausprobiert hast? N

19:08 Na, geil. Das ist jetzt am Wochenende. Am Wochenende an einem Sonntag. Wer es nicht kennt, Nat äh deutsches Unternehmen aus Berlin. Ja. Ähm was machen die? Ich

19:21 würde sagen, na, ich kann wahrscheinlich jetzt nicht gut erklären, was sie alles machen. Ich habe einen agentischen Workflow versucht aufzubauen und habe versucht das, was ich in make.com gerade

19:35 baue, darüber noch mal ein bisschen besser abzubilden. Spannende Story mit Makcom, auch relativ neu. Wenn ihr in YouTube unterwegs seid und irgendwie zum Thema KI was sucht,

19:48 dann werd ihr wahnsinnig viele Tutorials zum Make und N& finden und es gibt Menschen, die dann wahnsinnige Workflows bauen. Ich weiß immer nicht, ob die denn nur so komplex sind, weil sie komplex

19:57 sein wollen oder weil sie wirklich eingesetzt werden. Äh, in unserem Fall fing das Ganze an, dass wir gemeinsam mit unserer Kolleginnen äh, die sich im Produkt, die sich ums Produkt kümmert,

20:06 da standen und auf den Sprint geschaut haben und auf unser Sprintboard und welche Stories wir eigentlich äh wie durchbekommen wollen und festgestellt haben, boah, das ist aber viel so

20:15 interner Kram im Sprint, wo es um unser CM System, unser Customer Relationship Management System ging. Und dich hat das genervt? Es hat uns beide genervt, würde ich

20:25 behaupten, weil ich habe irgendwie 50% von ihrem Sprint eingenommen und ich habe gleichzeitig gemerkt, ich bin total abhängig von den Entwicklern und logischerweise

20:36 dauern dann die Dinge auch ein bisschen. Wenn Tickets in dem Sprint priorisiert werden, bin ich nicht immer oberste Brio und deswegen haben wir uns Gedanken gemacht, wie können wir unabhängig

20:47 werden davon und sind dann über Make gestolpert und habe ich das Ganze mal versucht ohne Entwickler umzusetzen, sprich bestimmte Datenpunkte aus der Datenbank in unser CRM zu bekommen,

21:03 damit wir nicht mehr auf deren nicht bearbeitbare APIs angewiesen sind. Und sie das hat geklappt. Sprich, du hast einfach das ausprobiert, äh so lange rumgefrickelt, bis es ging.

21:15 Welche Rolle hat der KI gespielt? Na ja, das war die Hauptrolle, würde ich mal behaupten. Ja, Makc ähm ermöglicht ja durch AI eben diese Verknüpfung zwischen der Datenbank und unserem CRM

21:32 und dort habe ich einen entsprechenden Workflow bzw. genauer gesagt drei verschiedene Szenarien aufgesetzt und dann dafür gesorgt, dass diese Datenpunkte genau so im CRM landen, wie

21:46 ich sie dort brauche, um sie weiter zu verarbeiten. Zeig doch mal unseren Zuschauerinnen für 30 Sekunden, was du da gemacht hast. Selbstverständlich gerne. Schauen wir

21:55 uns einmal mein erstes Make Projekt an. Max ist eine Norcode Plattform, mit der man verschiedene Tools und Datenquellen miteinander verbindet und Abläufe automatisiert, ohne selbst programmieren

22:04 zu müssen. Ich habe hier einmal unsere Datenbank. Wir ignorieren bitte den falsch geschriebenen Namen und unser CRM, nämlich Hubspot verknüpft. Darauf basi habe ich verschiedene Szenarien

22:15 gebaut und wir gehen jetzt einfach mal in das erste rein. Das ist, wenn ein Checkoutpzess gestartet wird, das automatisch auch ein Custom Object, nämlich ein Warenkorb in

22:28 Hubsbot erstellt wird. Dafür habe ich zwei verschiedene Collections aus unserer Datenbank verknüpft. Hier wird abgefragt unter anderen die User ID, die Kurse in Warnkorb und die Time Stamps,

22:44 wenn sich ein Status im Checkoutpzess verändert. Da wir das in zwei verschiedenen Collections haben, wird das Ganze gematcht anhand der Order ID und dann wird ein Custom Object erstellt

22:58 und zwar mit den Eigenschaften, die ich hier hinterlegt habe. Die Datenpunkte werden dann jeweils aus den verschiedenen Collections gezogen. Springen wir einmal direkt in Hubspot.

23:08 Hier haben wir dann die offenen Warenkörbe, jeb mit dem Bestellstatus und dem Zeitstempel, wann beispielsweise der Checkout gestartet wurde. Und hier habe ich jetzt wiederum die Möglichkeit

23:20 verschiedene Workflows und E-Mails zu triggern. Okay, cool. Also im Prinzip war so ein Zufallsfund, na ja, also wir haben jetzt nicht irgendwie äh großes Research gemacht und

23:32 geschaut, welche Tools gibt's da, sondern das war ja so, okay, lass uns noch mal gucken, ob Make das kann. Ich glaube auch, es ging zurück auf eine Frage bei Perplexity so, okay, wie

23:39 kriegen wir die Daten von der Datenbank in Hubsport ohne Entwickler stand noch mal Make jetzt kann ja ein Unternehmen nicht nur von Zufallsfunden leben und von irgendwie äh so ein Tag Nachtsaktion,

23:54 wie siehst du das? Wie wie kann man so ein Zufallsfund in den vernünftigen Prozess gießen? Äh was würdest du dir selber an die Hand geben in Zukunft, um sowas zu skalieren? Was würdest du auch

23:58 System-Denken: Prozesse bauen statt nur E-Mails schreiben

24:03 anderen mitgeben, die egal in welcher Funktion vielleicht ähnlich Herausforderung haben? In dem Fall würde ich sagen, der erste Schritt war einfach ein Proof of Capability. Ist es überhaupt möglich?

24:16 Und danach folgt jetzt die Standardisierung. Also, ich muss es dokumentieren, was passiert da, damit auch andere Menschen damit arbeiten können, ja, und ich muss es in die Standardprozesse

24:27 aufnehmen. Heißt, wenn irgendeine neue Anforderung kommt zu unserem CRM oder unserer Datenbank, folgt immer erstmal der Gedanke, kann ich das über AI, kann ich das über Make

24:38 lösen? Kann ich da ein Szenario duplizieren als Template verwenden und dann damit weiterarbeiten? Was ist ein Szenario dabei? Was was kannst du das noch mal beschreiben?

24:47 Das ist im Prinzip ein Workflow. innerhalb von MA. Ja, und so entsteht dann operatives Betriebssystem draus. Spricht, du baust eigentlich auch deinen Bereich gerade um.

25:04 Wäre jetzt AI first zu viel gesagt oder ist das schon die Ambition? Die Ambition. Ja. Okay. Wo siehst du das ganze im Jahr? Schwierige Frage. Also, ich hoffe, dass wir dann ein paar AI wirklich als

25:11 Datenschutz & Lokale KI-Modelle

25:21 Coworker bezeichnen können und dadurch viel mehr Freiheit für andere Dinge schaffen. Ja. Hast du für alle Zuschauern, Zuschauerinnen, Zuschauer, die irgendwie im Sales oder Marketing, Go Market, wer

25:34 auch immer unterwegs sind, hast du so ein paar Tipps aus deinem täglichen Baukasten? Woll wissen, dass du nicht die allergrößte AI Expertin bist, wie du selber sagst. Meinung, aber Lucy, was

25:45 sind deine Tipps aus der täglichen Anwendung? Ähm, ja, wo du e jetzt keine YouTuberin bist, die irgendwie aus Spaß das macht, sondern wirklich in einem täglichen Ding das nutzt?

25:56 Erster Tipp: KI als Sparing verwenden, nicht nur für die Contenterstellung, so wie ich es noch vor einem Jahr verwendet habe. Also nicht nur erstell mal eine E-Mail, sondern

26:10 wirklich Entscheidungssparing, dann KI in Systemken, nicht nur in einzelnen Kampagnen, sondern darüber hinaus. Wie meinst du das an Systemdenkung? komplette Prozesse Ende zu Ende denken,

26:26 also in einem Full Loop. Was bringt mir das eben nicht nur auf eine Metakampagne beispielsweise schauen, sondern was mache ich dann damit? Wie kann ich daraus lernen? Wo kann ich

26:38 Daten danach hinschicken? Wie kann mich KI weiter darüber hinaus unterstützen? Und passt jetzt zu dem Beispiel, was wir eben genannt haben, KI nutzen, um Abhängigkeiten aufzulösen, nicht nur

26:51 um Arbeit abzunehmen. Ja, wichtige Frage. Wie gehst du mit den sehr deutschen Themen Datenschutz um äh wie gehst du mit Compliance Themen um was? Da put mires fat.

27:09 Ich gehe so damit um, wie du mir das beibringst. Äußerst sicher, selbstverständlich. Nein, also ohne Flags ist natürlich immer wichtig, egal was ihr tut, ja, schaut drauf, welche mit welchen Daten

27:24 ihr umgeht. Werft nicht jeden Export aus der Datenbank in LLM, schaut, dass ihrbezogene Daten rausnehmt. Ähm, deswegen bin ich eigentlich ganz froh, dass jetzt auch viel lokal gemacht

27:34 werden kann, ne? Ich hatte jetzt äh anfangs von Cloud Cowberg gesprochen, da muss ich also keine Daten irgendwo hochladen, sondern die bleiben auf meinem Rechner.

27:42 Äh selbst wenn sie da nicht zu suchen hätten, wenn da äh Personbezahbezogene Daten drin sind. Also, das sind schon Themen, die auch wichtig sind, die man jetzt nicht über Bord werfen kann, aber

27:51 ähm glücklicherweise gibt's Menschen, die auf sehr viele Details achten und das auch gelernt haben. So wie dich.

28:01 Wenn ich das so bündele, würde ich sagen, KI ist für mich vor allem ein Hebel, um besser zu entscheiden und unabhängiger zu werden. Und ich würde sagen, in der nächsten

28:15 Folge drehen wir das Ganze mal um und die nicht Expertin stellt die Fragen an dich. Ich bin sehr gespannt. Ich ich danke dir herzlich auch noch mal Kudos dafür, dass du dich hier in die Kamera

28:26 setzt, äh die sozusagen expost. Ähm ja, lasst bitte ein Like da, wenn es euch gefallen hat. Ihr könnt euch vorstellen, nicht so einfach, sich einfach vor drei Kameras zu setzen und auf YouTube äh

28:37 präsent zu sein. Von daher noch mal vielen, vielen Dank, liebe Maggie. Gerne. Wenn euch das gefallen hat, wie immer, abonniert gerne unseren Kanal, sprecht gerne über uns, teilt es gern. Wir

28:47 freuen uns sowohl auf YouTube als auch auf Spotify oder Apple Podcast oder wo auch immer ihr uns hört. Bis ganz ganz bald und hoffentlich demnächst auch wieder mit Moritz.

28:59 Cointelligence ist eine Produktion von The Key Academy in Zusammenarbeit mit Snipkey. Produziert bei Studio Co in Berlin. Produktion und Regie: Christina Manuele, Fuat Sebadli und Elias Frobel.

29:11 Creative Director Lukas Schelter. Redaktion und Moderation Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger. Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube. Danke fürs Zuhören.

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