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#54 KI als neues Betriebssystem: KI-Strategien mit Jens Polomski
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0:00 Ich glaube, die Message KI ist nicht nur ein Tool, sondern ein Triebsystem, ist in vielen Gruppen angekommen.
0:04 Du juggelst irgendwie, kriegst irgendeine Antwort zurück und dann irgendwann hast du digitale Assistenten gebaut,
0:10 seitdem ja die ganzen Agenten, wo wir auch alle, glaube ich, sehr viel mit über sprechen.
0:14 Ja, es muss einfach weggehen davon, von diesem Tool-Gedanken.
0:16 Viele sehen KI nur als dieses Jet-DVT, da gibst du was ein, komme irgendeine Antwort raus.
0:20 Aber die Capabilities von Modellen und Tools werden mittlerweile so gut, dass sie Dinge verbinden können,
0:25 dass miteinander gesprochen werden kann, das Kontextverständnis besser wird, die Modelle werden schlauer.
0:35 Willkommen zurück zu Co-Intelligence, eurem Berliner Podcast.
0:39 Heute mit einer Spezialfolge von der OMR in Hamburg mit Moritz Heininger, Spezialgast, Jens Podolmski und mir, Benjamin Wüstenhagen.
0:50 Wo sind wir? Wir sind in Hamburg.
0:52 Wir sind in der Wohnung von Tom, meinem Couch-Spender sozusagen, bei dem ich jedes Jahr beim OMR-Festival,
1:01 für die, die das OMR-Festival nicht kennen, die größte Online-Marketing-Messe in Deutschland,
1:06 die hier einmal im Jahr stattfindet, mittlerweile eher eine KI-Messe mit 70.000 Leuten.
1:13 Wir sind bei Tom in der Wohnung, weil es hier ruhig ist.
1:17 Wenn ihr in Hamburg seid, müsst ihr unbedingt mal bei Toms Café vorbeischauen.
1:22 Es nennt sich Dieters Café und da haben wir mit Snipki am Montag auch unser erstes In-Person-Event gemacht.
1:30 Jens, für die, die es noch nicht wissen oder noch nicht geahnt haben, mein Mitgründer bei Snipki,
1:36 der neben den Größen Pip Klöckner und Scott Galloway die erste große KI-Note halten durfte am Dienstagmorgen und somit die OMR eröffnet hat.
1:48 KI-Note, wir müssen die Jokes noch weitermachen. Polonski, KI-Note.
1:57 Das ist deine Idee, hervorragend.
1:59 Wie war es auf der großen Yellow Stage am Dienstag?
2:01 War gut, war gut. Erster Slots, das ist natürlich immer mit Erwartungshaltung, wird das Ding voll.
2:07 Genug Leute waren da, die Message KI ist nicht nur ein Tool, sondern ein Betriebssystem, ist in vielen Größen angekommen,
2:13 gutes Feedback gegeben, volle Halle, danach wurde die Halle leer, also ein gutes Zeichen.
2:16 Große Bühne ist immer natürlich für die Aufregung ein großes Thema, aber war geil.
2:21 Was ist die größte Bühne, die du bisher geführt hast?
2:23 Die OMR-Bühne ist immer die größte. Ich war jetzt das dritte Mal auf der Yellow Stage.
2:27 Für mich neben der Conference-Halle auch die geilste Halle eigentlich, die geilste Bühne.
2:31 Mal gucken, nächstes Ziel, Conference-Stage.
2:34 Super beeindruckend, man steht und geht halt rechts und links und hinten halt so die riesen Bühne hoch.
2:41 Letztes Jahr war ich auch mal auf der Bühne, als Astronaut, da hat Jens eine spannende Rede gehalten
2:50 und am Ende gab es ein KI-Video und ging es um Astronauten und ich bin mit so einem professionellen
2:58 Astronautenkostüm aus dem Theater auf die Bühne gekommen und da war ich schon nervös und wusste gar nichts machen,
3:04 außer Jens einen grünen Koffer zu überreichen und wieder von der Bühne zu gehen.
3:08 Das war echt ein richtiges Astronautenkostüm, ganz einfach zu kriegen.
3:12 Thema, um was ging es? Du hast es schon einmal angekündigt, Betriebssystem.
3:18 Ich glaube, die Story, die du gebracht hast, passt ein bisschen zu der Story oder den Themen,
3:26 die wir im Podcast einfach von Anfang an besprochen haben.
3:29 Am Anfang ging es darum, du chattest irgendwie, kriegst eine Antwort zurück
3:33 und dann irgendwann hast du digitale Assistenten gebaut, seitdem ja die ganzen Agenten,
3:37 wo wir auch alle, glaube ich, sehr viel drüber sprechen, in verschiedensten Podcasts,
3:41 auf Snipki, auf LinkedIn.
3:43 Der nächste Schritt, da hatte ich die Möglichkeit, dieses KI als Betriebssystem zu sehen für die tägliche Arbeit.
3:50 Was heißt das denn genau?
3:53 Ja, es muss einmal weggehen davon, von diesem Tool-Gedanken.
3:56 Viele sehen KI nur als dieses Chatty-Bitty, da gebe ich was ein, bekomme irgendeine Antwort heraus,
4:00 aber die Capabilities, wo Modelle und Tools mit dabei so gut werden, dass sie Dinge verbinden können,
4:05 dass sie miteinander gesprochen werden können, das Kontextverständnis besser wird,
4:09 die Modelle werden schlauer und das bringt uns immer mehr dahin,
4:12 dass KI nicht nur dieses eine Tool ist, das man mal benutzt,
4:15 so wie in Excel oder in PowerPoint, um irgendeinen Task zu machen,
4:17 sondern KI hat erst mal im kompletten Arbeitsspektrum von ganz vorne bis ganz hinten unterstützt
4:22 und hat auch so tief integriert, wie ein Betriebssystem halt,
4:25 wenn es zu neuen Dingen möglich ist, neue Innovationen schafft,
4:30 aber auch bestehende Prozesse einfach optimiert.
4:33 Was siehst du da, wie ist der Unterschied zwischen letztem Jahr und diesem Jahr,
4:36 wenn du aus der Betriebssystem-Brille rausschaust, was das wieder verändert?
4:41 Ich glaube, das Thema Integration wurde viel mehr und auch das Thema Agenda.
4:44 Wenn ich so im letzten Jahr oder vor anderthalb Jahren das Thema Agenda geschaut habe,
4:48 war ich so ein bisschen, ja, hm, ob das so richtig wird, weil nicht.
4:53 Ich glaube, so schnell wird es nicht, weil wir alle, wir spielen ja im 25.
4:57 Wir haben schon Ende 24 gesagt, äh, bis 25 noch nicht, dieses Jahr obviously.
5:03 Und das kam auch wirklich so.
5:05 Jetzt auch reichend mit so Sachen wie Cloud-Coworker ist ein sehr gutes Beispiel,
5:09 wie plötzlich KI auch mit dir arbeitet, Dinge ausführt und auch längere Prozesse.
5:14 Bei mir in meiner Arbeit ändert sich, ich mache ganz oft,
5:17 wo ich bewusst weiß, da braucht die KI ein bisschen länger,
5:20 heuere ich vom Mittagessen los und sage, glaub, mach mal bitte, ich geh zum Mittagessen
5:23 und dann komme ich wieder ins Fast-Food.
5:25 Und das ist krass, wie sich da die Arbeit verändert,
5:27 indem man nicht nur so dieses eine Tool hat, sondern etwas, was abweicht.
5:29 Das ist einfach nur da.
5:31 KI kommt nicht irgendwann. Sie ist schon da.
5:34 Bist du bereit? Mit theKEY Academy machst du dich fit für die Zukunft.
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5:48 Das führt manchmal bei mir zu dem Gefühl, dass ich denke,
5:51 Mist, ich bin gerade nicht so produktiv, weil die KI gerade nicht für mich arbeitet.
5:56 Das ist ein ganz vorderes Gefühl, dass man so denkt,
5:58 Mist, man könnte eigentlich viel mehr machen.
6:00 Warum habe ich denn der KI jetzt beim Mittagessen nicht noch eine Aufgabe gegeben,
6:02 die fertig sein könnte?
6:04 Oder während Meetings oder sowas. Das ist krass.
6:06 Gerade in Richtung Code.
6:08 Ich bin kein Entwickler, sondern baue diese Sachen selber,
6:11 was auch Stamthalle und Stabilität erzählt hat.
6:13 Ich habe ganz oft, dass während ich in Meetings bin,
6:16 irgendwelche Sachen gebaut werden, weil ich sage,
6:18 ich brauche eine Problemlösung.
6:20 Ich baue mal eine Chrome-Extension oder ein Plugin oder eine App oder sowas.
6:23 Und auch teilweise in Meetings dann Sachen entstehen,
6:25 die dann in Meeting geschlossen werden.
6:27 Also ein ganz anderer Art von Arbeitsschiff.
6:29 Man managt das ganz viel.
6:31 Genau, das hat die Rolle von Menschen.
6:33 Es gibt immer mehr von, wie du es gesagt hast, Tool-Gediener
6:35 zu irgendeinem KI-Orchestrator
6:37 und irgendein KI-Orchester-System,
6:39 außer dieses Betriebssystem.
6:41 Ich kann mir Tool-Denken wie oft an mir nachdenken.
6:43 Was ist das beste Tool?
6:45 Welches Tool kannst du mir denn gerade empfehlen?
6:47 Welches Tool ist denn gerade auch das Chip?
6:49 Eigentlich ist die Tool-Frage total sekundär,
6:51 weil man eben dieses System unten drunter aufbauen muss,
6:54 die Prozesse verstehen muss,
6:56 die Sachen, die sich miteinander verbinden oder in Verbindung bringen muss.
6:59 Was würdest du sagen, sind die Hauptkomponenten,
7:02 an die ich denken muss,
7:04 wenn es um so ein Betriebssystem geht?
7:06 Ja, auf jeden Fall erst mal das Thema Kontext.
7:09 Ich meine, wir haben ja,
7:11 wir reden was von Unternehmerarbeit,
7:13 wo Daten, Datenvideos rumspirren,
7:15 und die Daten fliegen meistens rum in irgendwelche Excel-Abellen,
7:17 werden dann vielleicht in ein JTBT reingepackt und benutzt.
7:19 Aber wenn du halt ein Betriebssystem hast,
7:21 was Kontextverständnisse einfach hat,
7:23 dadurch, dass die Daten einfach da sind,
7:25 verarbeitet werden, die Modelle werden schlauer,
7:27 man kann die Kontexte verarbeiten,
7:29 auch über Integration etc.
7:31 Und da du nicht halt immer wieder dir für jedes Thema neu sagen musst,
7:33 was machst du eigentlich, was willst du, wer bist du etc.
7:35 Ich glaube, das ist ein wesentlich großer Nebel.
7:37 Aber für mich persönlich,
7:39 und da konnte ich auch überzeugen,
7:41 das Thema, wie arbeite ich eigentlich mit der KI,
7:43 tippe ich immer noch auf dieser Ding,
7:45 mit ganz vielen Tasten rum,
7:47 was sich Tastatur nennt,
7:49 oder mache ich das natürlich so, was wir Menschen haben,
7:51 wir sprechen mit der KI.
7:53 Und letztes Jahr, oder vorletztes Jahr,
7:55 haben wir gesagt, wir werden mit Maschinen reden,
7:57 und wir haben gesagt, nee, machen wir nicht.
7:59 Weil da redest du so viel damit.
8:01 Ich habe zuerst gesagt, nee, ich werde mit dem Computer reden,
8:03 ich fühle mich doch total doof,
8:05 wenn ich mit meinem Computer reinrede,
8:07 und ich nutze weiterhin die Tastatur.
8:09 Das ist zu sehen, aber ich bin mit dem Computer auch,
8:11 ich bin mit dem Computer auch die ganze Zeit mit dem Computer rein,
8:13 aber das kannst du nicht.
8:15 Ich bin da der Einzige bisher.
8:17 Der Vorteil ist, dass wir primär
8:19 komplett remote arbeiten,
8:21 und wenn du halt allein bist,
8:23 dann kannst du natürlich auch selten mit dem Computer sprechen,
8:25 wenn du so im Zug sitzt, eher weniger,
8:27 und das nervt mich jetzt, dass ich schon nicht sitze im Zug,
8:29 und ich muss tippen.
8:31 Das merkt man mir auch, bei mir wird auch
8:33 in dem Kopf immer mehr die Tastatur-Eingabe
8:35 zur sekundären Eingabe.
8:37 Ich verfolge mich zumindest ganz oft daran,
8:39 dass es sich komisch fühlt,
8:41 auf dem Weg nach Hamburg zu sein,
8:43 und zu sagen,
8:45 ich ziehe jetzt hier rein,
8:47 das ist ja doof.
8:49 Du hast so ein bisschen Neuralink,
8:51 der das direkt aus deinem Gehirn abzieht.
8:53 Ich weiß nicht, wo wir hier noch hinkommen werden
8:55 in den nächsten Jahren,
8:57 aber ich hoffe, die neuen Maske hat es jetzt nicht mehr in meinem Gehirn.
8:59 Wie sind für dich die Schritte?
9:01 Du sagst es ein bisschen weg von dieser
9:03 einmaligen Chat-Eingabe,
9:05 oder mehr einmaligen Chat-Eingaben,
9:07 zu dem Betriebssystem.
9:09 Wie komme ich dahin,
9:11 dass ich dir das WKI in den entsprechenden Kontext geben kann?
9:13 Vor allen Dingen,
9:15 wenn ich nicht alles zu
9:17 JTBT, oder Cloud, oder was auch immer hochladen will.
9:19 Was Morso meint,
9:21 ich glaube, diese Tool-Frage
9:23 spielt immer weniger eine Rolle.
9:25 Was für ein Tool er nutzt,
9:27 ist eigentlich egal,
9:29 ob er es im Corporate nutzt,
9:31 da gibt es überall Möglichkeiten.
9:33 Das heißt, man sollte sich gar nicht in diesem,
9:35 welches Tool nutze ich denn dafür,
9:37 um es zu nutzen, sondern verstehen,
9:39 okay, was habe ich denn für Daten?
9:41 Wie sind die aufgehalten?
9:43 Kann ich irgendwie den LLM zugänglich machen?
9:45 Und was ist am Ende für ein LLM?
9:47 Das spielt ja keine Rolle.
9:49 Manche Kompanies haben einen Enterprise-Vertrag mit Google,
9:51 dann hast du da eine Lösung,
9:53 mit Corporate und Azure.
9:55 Das spielt immer weniger eine Rolle,
9:57 weil auch die Modelle und das Fragen-System,
9:59 das Drumherum-Gebaut, das ermöglicht.
10:01 Um da zu schauen, wie können auch
10:03 diese Systeme, die es schon gibt,
10:05 abgesehen von den Datenmitländern, sprechen.
10:07 Das Thema Integration ist ein riesengroßes Thema,
10:09 was ja durch viele Tools auch schon so
10:11 mit einem Klick lösbar ist.
10:13 Wir nutzen ganz stark Cloud und Cloud-Cowork.
10:15 Ich nutze mittlerweile
10:17 mehr die Slack-Integration von Cowork,
10:19 um Sachen in Slack zu finden,
10:21 als ich Slack suche,
10:23 weil das Kontextverständnis da ist.
10:25 Und ich weiß, auch wenn Kontext gleich in dem Gmail drin ist
10:27 oder in Google Drive, was dann mir hilft,
10:29 und das ist so powerful.
10:31 Das hat natürlich auch, je nach
10:33 Unternehmensgröße und Publizität,
10:35 natürlich auch mal Herausforderungen, ganz, ganz klar.
10:37 Aber Technologie ist da.
10:39 Thema Second Brain,
10:41 wenn wir das hier aufbauen,
10:43 das Second Brain,
10:45 wie der Name schon sagt, ein Gehirn ist,
10:47 was immer schlauer wird und immer mehr lernt,
10:49 was angeboten ist, was Slack und so E-Mails
10:51 und so Transcripts
10:53 aus den Calls, aus
10:55 verschiedenen Tools, der Hubspot und so weiter,
10:57 was regelmäßig
10:59 die ganzen neuen Informationen
11:01 zieht, versteht, einordnet,
11:03 dann mit dem aktuellen
11:05 Second Brain-Status vergleicht,
11:07 überlegt, was ist neu, was ist relevant,
11:09 was muss da rein, was ist irgendwie
11:11 ein Update und was ist vielleicht irrelevant
11:13 und das dann eben strukturiert
11:15 auf verschiedenen Ebenen und Company-Ebenen
11:17 und dann hast du natürlich das Thema,
11:19 das ganze Thema Compliance,
11:21 du hast gesagt,
11:23 das willst du uns LGBT geben, aber die Frage ist ja auch,
11:25 welche Information darf potenziell
11:27 welche Mitarbeitenden oder
11:29 Kategorien sehen, gerade so die persönliche
11:31 Daten der Träger mit Mitarbeitenden,
11:33 kritische Finanzdaten,
11:35 da soll ja nicht jeder einfach mal fragen können,
11:37 was verdient eigentlich der Benny
11:39 und dann eben diese Compliance obendrauf
11:41 aufzubauen, spielt auch eine Rolle
11:43 und natürlich für mittlere,
11:45 agilere Unternehmen ist es
11:47 leichter und schneller umzusetzen, als
11:49 für ein Riesen-Corporate, die natürlich noch ganz andere
11:51 Hürden haben oder auch
11:53 nie Bänder, Step-to-Step hingehen.
11:55 Ich glaube gerade
11:57 dieses Starten ist auch das Wichtige,
11:59 nicht zu sagen, dieses Second-Brain, was
12:01 ihr erzählt habt und wenn wir das erreichen,
12:03 ja, vielleicht sind das für manche Unternehmen schwieriger,
12:05 aber wenn du dann sagst, dann mache ich halt gar nichts,
12:07 dann lieber
12:09 ein KI-Tool mit der Integration in drei Tools rein,
12:11 da bist du schon einen Schritt weiter.
12:13 Also lieber irgendwo anfangen, als nichts tun.
12:15 Ja, da kommst du drin, also um auch zu
12:17 verstehen, was geht da und wo kann man Limitierung haben.
12:19 Das ist gut aufzubauen,
12:21 die Leute, die immer auf der Bremse sind und sagen,
12:23 guck mal, geht das so schnell, wenn ich jetzt warte,
12:25 dann habe ich ja morgen was Besseres, aber in der Zeit lernst
12:27 du halt nicht, in der Zeit, wenn du auf der Bremse bist
12:29 und wartest und ja, vielleicht
12:31 wird sich das alles nochmal ändern,
12:33 diese Architektur da drunter,
12:35 das Harnessing obendrauf, vielleicht können die Modelle
12:37 in einem Jahr,
12:39 weiß ich nicht, wie viele Millionen an Kontextfenster
12:41 aufnehmen, dass du weniger von
12:43 diesem quasi Trunking-Memory
12:45 und wie packe ich die Informationen,
12:47 um das Ergebnis zu bekommen, vielleicht wird das
12:49 weniger relevant, wir wissen es halt nicht,
12:51 aber wenn du halt schon ein Setup hast,
12:53 was du dann optimierst,
12:55 ist es halt ziemlich besser, als immer zu warten,
12:57 finde ich, dass es halt viele machen.
12:59 Ich glaube, das ist sehr deutsch, dieses Warten auf 120%
13:01 Perfektion und vorher gerne
13:03 nichts machen.
13:05 Ja, beziehungsweise man hofft, dass man
13:07 irgendwas davor schieben kann, zum Beispiel den Datenschutz,
13:09 um so geschützt zu sein.
13:11 Ich meine, das ist auch ein gutes Thema, also es ist wichtig,
13:13 keine Frage, aber ich habe auch manchmal das Gefühl, dass es einfach so
13:15 vorgeschoben wird, ja, wir starten nicht, weil
13:17 wir haben keinen Grund dafür.
13:19 Kontext ist
13:21 so die erste Säule, die relevant ist
13:23 für das Betriebssystem.
13:25 Was ist noch relevant? Also ist Kontext
13:27 ein Thema, dann haben wir ja schon ein bisschen darüber gesprochen,
13:29 als Interface,
13:31 wie kommuniziere ich mit dem System?
13:33 Genau, Integration haben wir auch.
13:35 Genau, und glaube ich auch,
13:37 dass dieses Thema auch
13:39 Aktionen wirklich ausführen kann, auch diese
13:41 Autopiloten auch zu enablen, auch Möglichkeiten
13:43 in Tools
13:45 anzudocken, auch zu denken,
13:47 wie würde der Prozess normalerweise
13:49 stattfinden und wie kann KI
13:51 da auch unterstützen? Das ist immer so ein
13:53 Thema, was aber auch in den Integrations- und Kontext
13:55 super reingreift.
13:57 Und auch das Thema
13:59 Coding,
14:01 weil das in dem Sinne Web-Coding, also
14:03 für mich ist Web-Coding
14:05 im Endeffekt
14:07 das KI-Geschütz für Programmieren.
14:09 Ich kann nicht programmieren, ich bin aber in der Lage,
14:11 meinen digitalen Prozess zu verändern, weil
14:13 das war so mein erstes Statement auf der Bühne.
14:15 Wir haben 40 Jahre lang gelernt,
14:17 Software zu bedienen, die von anderen für uns
14:19 gebaut, Interfaces zu verstehen,
14:21 wo Datei, Speichern unter ist.
14:23 Das haben wir gelernt. Das war nicht unser Ziel.
14:25 Wir wollten nicht ein Interface lernen, wir wollten etwas erreichen.
14:27 Und da sind wir jetzt in der Lage,
14:29 dass wir plötzlich, auch ohne Programmierkenntnisse,
14:31 etwas bauen können,
14:33 was unser Ziel erreicht. Das können kleine Apps
14:35 sein, die nicht geil aussehen, einfach funktionieren,
14:37 vielleicht nur einmal funktionieren.
14:39 Und das muss nicht das nächste Multi-Million-Dollar-SaaS
14:41 sein, sondern das Ding, was gerade den Team hilft,
14:43 intern nur genutzt wird, keine
14:45 Skalierung und Security-Themen hat, sondern
14:47 gerade den Prozess optimiert.
14:49 Du kannst wirklich das umsetzen, was du dir
14:51 vorstellst. Wir waren letzte Woche
14:53 auf den Hackathon mit fünf Personen
14:55 und zwei Entwicklern,
14:57 klassische Entwickler,
14:59 und haben gesagt, wir möchten, dass die fünf,
15:01 die noch nie entwickelt haben, unsere
15:03 normale App von der KI Academy
15:05 auf ihrem Rechner lokal laufen lassen
15:07 und damit Cloud Code
15:09 und echte Features in dieser App entwickeln.
15:11 Natürlich noch nicht kollektiv, noch nicht auf dem Server, noch nicht
15:13 für alle, aber überhaupt erstmal, dass es funktioniert
15:15 und es ging. Das waren so
15:17 anderthalb Tage Frustration,
15:19 weil das ganze Ding dann
15:21 wirklich auf dem Rechner läuft, das ist ein bisschen kompliziert,
15:23 umdenken konnte und so weiter,
15:25 ginge aber. Und dann haben wir auf einmal
15:27 fünf Personen Features entwickelt und dachten,
15:29 krass, ich dachte, das geht erst
15:31 in einem Jahr oder in zwei Jahren.
15:33 Und früher hätten wir dafür ein Team von sieben
15:35 Entwicklern gebraucht, die ein halbes Jahr gekodet haben.
15:37 Das ist so verrückt. Ich merke auch selber,
15:39 die Fehlerquote ist so
15:41 viel geringer. Früher,
15:43 vor einhalb Jahren oder sowas, habe ich
15:45 viel mehr gesagt, okay, das funktioniert nicht,
15:47 bitte korrigieren, bitte den Bug fixen,
15:49 dafür habe ich viel, viel weniger.
15:51 Du bist ja jetzt auch mittlerweile unter die
15:53 Waidquote gegangen und
15:55 das macht es richtig. Man denkt, dass ich ganz
15:57 anders über den Prozess komme, aber ich merke,
15:59 wir sind ein Team. Wir haben alle auf Cloud
16:01 und Cloud Code und Cloud Forward
16:03 und wir haben Leute, die
16:05 akzeptieren den ganzen Prozess und die sagen,
16:07 ich habe hier was gebaut, das ist geil,
16:09 da willst du hin, auch als Team.
16:11 Und du hattest auf der Bühne auch ein
16:13 cooles Live, das in die Richtung geht, wo du gesagt hast,
16:15 du hast eine Aufgabe und ein Ziel
16:17 und zwischendrin passiert halt der Code
16:19 und du brauchst
16:21 für viele Sachen eigentlich überhaupt
16:23 kein Frontend mehr. Das eine Beispiel,
16:25 über das wir, glaube ich, auch schon mal gesprochen haben,
16:27 diese Journalistendatenbank,
16:29 die ich aufgebaut habe,
16:31 die einmal in der Woche mit den wichtigsten
16:33 Journalisten analysiert, was schreiben die auf LinkedIn,
16:35 was haben die für Artikel geschrieben, wie schreiben die,
16:37 um dann interessante News
16:39 mit denen zu matchen und zu entscheiden,
16:41 welche News ist am besten für welchen Journalisten
16:43 und dann denen halt quasi zu schreiben, hey, guck mal,
16:45 das war eine coole Story, da passt Snipki gut rein.
16:47 Die neue KI-Verordnung
16:49 ist mehr als eine Pflicht, sie ist
16:51 deine Chance. Ja, die Kompetenzstellung
16:53 in Artikel 4 ist wichtig für deine
16:55 Rechtssicherheit bei der Nutzung von
16:57 KI-Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten
16:59 mitentwickelte Schulung auf snipki.de
17:01 zeigt dir aber auch, wie KI
17:03 zu deiner Superpower wird. Lerne
17:05 die Grundlagen, agiere sicher und entdecke
17:07 neue Möglichkeiten. Jetzt starten
17:09 auf snipki.de
17:11 Das Endergebnis ist eine E-Mail,
17:13 die ich einmal am Tag bekomme. Hier
17:15 ist die Story, hier sind die Top-3-Journalisten,
17:17 hier ist die E-Mail vorgeschrieben an die
17:19 Journalisten, wo du dich jeweils referenzierst
17:21 auf einen Artikel, den sie geschrieben haben,
17:23 ich habe gar kein Frontend gebaut,
17:25 das ist ein komplettes Backend,
17:27 das automatisiert funktioniert, wenn man mir an einem Tag
17:29 eine E-Mail schickt und mein Problem
17:31 dafür ist. Genau, du brauchst auch
17:33 kein Frontend. Das wäre sonst in der T-Folge gewesen,
17:35 ja, machen wir das in Frontend, du klickst
17:37 den Link und so weiter, muss es wieder neu lernen,
17:39 muss ein Parent irgendwie genutzt werden.
17:41 Das ist erstmal ein positiver Design.
17:43 Ja, genau.
17:45 Und jetzt malst du
17:47 was auf, gibst das Bild
17:49 an Cloud Code und sagst, mach mal bitte.
17:51 Das heißt,
17:53 du sagst, dieses Thema White-Coding
17:55 wird auch für Unternehmen Teil des
17:57 Wettbewerbs sein, dass fast alle Wissensarbeiter
17:59 oder alle Menschen, die dort arbeiten,
18:01 ihre eigene kleine Software schreiben.
18:03 Ja, ich glaube, der Begriffssoftware wird sich
18:05 immer verändern, von dem
18:07 immer Multimillionen-Dollar-Ding,
18:09 was eine krasse Interface hat,
18:11 was von Entwicklern pixel-perfect gebaut wird,
18:13 relativ bug-free,
18:15 zu Dingen, was einfach, wie du selber
18:17 dich in der Excel-Tafel durchklickst,
18:19 was erstellt, was baust, was wegschmeißt,
18:21 was du saubernägst und so ausprobierst.
18:23 Natürlich muss man sagen, gerade das Thema Code,
18:25 sobald es sich um Installierung geht,
18:27 um Security und Daten,
18:29 macht es natürlich Sinn, dass man mit Leuten
18:31 untereinander austauscht, die schon mal Entwicklungen
18:33 betrieben haben und wissen, was sie können.
18:35 Deswegen machen wir es ja auch so.
18:37 Die Sachen, die dann für uns irgendwie schneller gehen müssen
18:39 und uns nah sind, das macht jeder.
18:41 Wenn es um Produkte geht und so weiter,
18:43 haben wir dann Tech-Affinität,
18:45 sind aber unglaublich viel schneller,
18:47 zehnmal schneller als sonst.
18:49 Das ist zum Beispiel,
18:51 dieses My-Journey,
18:53 das ist bei uns, was wir vorhin
18:55 mit dem Messerschein auch noch mal gemacht haben,
18:57 hat Jens zuerst gewaltcoded in vier Stunden,
18:59 dass es gut funktioniert hat.
19:01 Dann haben wir es veröffentlicht und gesagt,
19:03 okay, das Ding zieht an.
19:05 Wir müssen das auf solidere Beine stellen.
19:07 Wir haben es dann unserem CTO gegeben,
19:09 der zehn Jahre lang richtig Coden gelernt hat.
19:11 Heute auch nur noch mit KI-Code.
19:13 Das sind zehn X-Personen.
19:15 Wir haben es dann auf solide Beine gestellt,
19:17 auf sichere Systeme und so weiter
19:19 und haben es so gebaut,
19:21 dass es 150.000 Linken-Profile erstellt werden konnten.
19:23 Das hätte jetzt wahrscheinlich
19:25 mit der White-Code-Version
19:27 irgendwann gebrochen.
19:29 Allein, dass du erst mal da hinkommst,
19:31 ausprobierst und es dann nehmen kannst,
19:33 gibt es immer noch die richtigen Entwickler
19:35 und Architekturleute und so weiter.
19:37 Im Zweifel brauchst du sogar mehr,
19:39 weil mehr solche Dinge entstehen.
19:41 Kann auch sein.
19:43 Wobei die KI natürlich auch besser wird
19:45 in solchen Themen.
19:47 Sie irrigiert immer mehr mit weiter Witzing.
19:49 Ich glaube, das ist auch mal so ein Thema.
19:51 Ich glaube, allein, dass du die
19:53 MyJourney als Beispiel,
19:55 die Idee hätte ich sonst verworfen,
19:57 weil ich gesagt hätte, das ist keine Idee,
19:59 wo ich jetzt nach CTO gegangen wäre,
20:01 weil der hat keine Ahnung davon zu tun.
20:03 Hätte ich mich bei Fiverr
20:05 oder sonst jemandem geholt,
20:07 wäre das Geld jetzt nicht wert gewesen.
20:09 Das Idee wäre, das machen wir nicht.
20:11 Ansonsten wäre ich gesagt, wir haben eine coole Idee,
20:13 probiere ich mal aus.
20:15 Eigentlich hätte es in eine andere Richtung gehen sollen.
20:17 Dann haben wir die Abilities getestet von Modellen.
20:19 Dann kam das super raus.
20:21 Dann habe ich gefragt, gehst du mal auf,
20:23 was du morgen legen musst, guckst du mal.
20:25 Das ist diese Power, was da auf dem Stand ist.
20:27 Dann kam Fiverr da oben.
20:29 Sprich, in diesem Betriebssystem denke,
20:31 musst du eigentlich auch
20:33 in viel kleineren Interaktionen denken
20:35 und in viel mehr Experimenten.
20:37 Das, was du ja gemacht hast, waren im Prinzip Experimente.
20:39 Davon kannst du morgen 10 machen
20:41 und vielleicht mit den 8 nicht, aber 2 dann doch.
20:43 Ja, ich meine, im Marketing war ich immer
20:45 auch über Experimente und Growth Hacking
20:47 und Abilities und so weiter.
20:49 Ich glaube, hier sind wir jetzt in der Lage,
20:51 dass technologisch noch viel mehr Leute,
20:53 wie du gerade auch sagst, diese Idee umsetzen können.
20:55 Wenn es nicht funktioniert,
20:57 schmeiß es halt weg.
20:59 Aber du lernst halt immer.
21:01 Ich habe immer das Coden gelernt,
21:03 aber ich lerne jetzt besser, Code zu verstehen
21:05 und auch zu handeln und zu strukturieren,
21:07 weil ich Dinge mache.
21:09 Und nicht, weil ich 6 Wochen, Monate Python-Courses
21:11 auf Python-Course gemacht habe,
21:13 die Basics zu machen, aber nicht das, was du machen willst.
21:15 Das ist geil. Learning by doing.
21:17 Solche Fragen haben wir auch gemacht.
21:19 Wir haben jetzt bei der Hack Week
21:21 Einführung zu Git bekommen.
21:23 Was ist Git?
21:25 Was ist eine CI-CD, eine CI-Pipeline?
21:27 Wie funktioniert Git Hub als ein Produkt?
21:29 Ich habe das einmal an ein GitHub-Profil
21:31 verstanden. Was ist ein Pull-Request?
21:33 Was ist ein Review?
21:35 Ah, das ist mein GitHub.
21:37 Weil die Grundlagen jetzt mal stehen
21:39 und du dann auch auf dem Level mit der KI reden kannst,
21:41 das ist halt geil.
21:43 Das ist auch so ein Versäumnis, das ich noch habe.
21:45 Warum? Ich bin ja kein Entwickler.
21:47 Mittlerweile habe ich meine Repos da und ich weiß,
21:49 was die Requests sind.
21:51 Die Sache ist der KI, die KI weiß genau, was ich will
21:53 und die Computerisieren das hier.
21:55 Und das ist aber auch iterativ entstanden.
21:57 Dann hattest du noch einen coolen Punkt
21:59 in der Präsentation, die übrigens schon online ist.
22:01 Seit heute. Auf YouTube.
22:03 Echt?
22:05 Ja, das habe ich gesehen.
22:07 Da packen wir die Show Notes.
22:09 Das ist die schöne Meile online.
22:13 Schaut euch die an.
22:15 Super spannend.
22:17 Was da auch witzig war bei der Präsentation
22:19 und das ist dieser Punkt,
22:21 das Proaktive, was KI proaktiver wird.
22:23 Und das ist in der Präsentation ganz witzig gemacht,
22:25 weil immer die KI reingesprochen hat
22:27 und sich auf Sachen hingewiesen hat,
22:29 Fehler hingewiesen hat und gesagt hat,
22:31 das musst du dir auch noch machen,
22:33 um das zu verwirklichen.
22:35 Was meinst du damit?
22:37 Wie ist das mit der KI?
22:39 Es fehlt was, was man zum KI-Proaktiv macht.
22:41 Genau dieser Schiff von
22:43 wir sind gewohnt,
22:45 wir geben eine Aufgabe und bekommen was zurück
22:47 und dann ist dieser Prozess abgeschlossen.
22:49 Aber KI hat ja durch diese ganze
22:51 Integration, Kontext, etc.
22:53 so viel Wissen, dass sie theoretisch auch
22:55 reagieren oder schon was vorschlagen kann,
22:57 bevor wir auf die Idee kommen und sagen,
22:59 ich habe etwas gesehen aufgrund von
23:01 das, das, das, das, das, mach mal hier dies.
23:03 Oder das könnte ein Case sein.
23:05 Das ist ja auch gewohnt, weil wir auf dem iPhone
23:07 oder auf dem Handy immer Notifications bekommen.
23:09 Wir fragen ja nicht unser Handy, hey, wie voll ist der Akku eigentlich?
23:11 Sondern wir kriegen Notifications übrigens mit Sekunden
23:13 bei 5% noch übrig.
23:15 Und dieses Proaktive ist so etwas,
23:17 was sich noch viel mehr entsteht,
23:19 dass dieses Team, das wir haben,
23:21 auch in Zukunft immer proaktiver wird
23:23 durch die Integration durch den Kontext
23:25 und dann uns auch unterstützen kann
23:27 und sich viel mehr auch wie ein Coworker anfühlt
23:29 und dann nicht sagt, wir müssen jetzt warten,
23:31 bis er seinen Job kriegt, sondern sagt,
23:33 in der Software, in der Security-Flogger,
23:35 den ich habe schon mal gefixt, gucke mal drüber.
23:37 Oder was bei uns so ist,
23:39 ich kriege jeden Morgen halt in meinem Stil
23:41 zu Themen, die mich interessieren, Content-Vorschläge
23:43 für LinkedIn vorbereitet, aufbereitet,
23:45 so meine Parkpläne durch Zagreb oder
23:47 andere Themen, wo ich damit arbeiten kann
23:49 und proaktiv, präaktiv. Ich frage nicht nach.
23:51 Und ich glaube, das ist auch nochmal ein krasser Hebel,
23:53 wenn du es halt als Betriebssystem unternehmensweit
23:55 denkst, dass jeder dann halt auch
23:57 Input bekommt
23:59 oder auch Summaries von Sachen.
24:01 Jeden Morgen kriege ich eine Slack-Summary
24:03 von Sachen, die offen sind.
24:05 Nicht, weil ich nachfrage, das will ich v.a. nicht schaffen,
24:07 sondern einfach eine Summary von einem machen.
24:09 Und das ist manchmal eine einfache Alternation,
24:11 aber das ist immer mehr diese Proaktivität von der LinkedIn,
24:13 die selber Entscheidungen trifft, was macht da gerade Sinn.
24:15 Das kann man so ein bisschen vergleichen mit,
24:17 du hast zwei Mitarbeiter
24:19 und der eine
24:21 macht zwar immer seine Aufgaben
24:23 gut, wenn er eine Aufgabe kriegt,
24:25 aber sitzt eigentlich die ganze Zeit rum, wenn er keine bekommt.
24:27 Und das andere ist
24:29 eine Mitarbeiterin, die kommt und sagt,
24:31 Herr Jens, hier, guck mal, das können wir noch machen.
24:33 Hier soll ich das machen, das wäre auch noch cool.
24:35 Hier, da hast du noch was vergessen,
24:37 soll ich mich darum kümmern.
24:39 Das ist Agency eigentlich.
24:41 Also, dass die Agents auch wirklich Agency haben.
24:43 Agents gehen dann irgendwann in die Autonomie.
24:47 In Grenzen kannst du natürlich
24:49 die Autonomität irgendwie geben.
24:51 Da werden wir auch hingehen, wenn es einfach convenient ist.
24:53 Da wird es auch irgendwann mal Probleme mitgeben.
24:55 Oder gewisse Aufgaben wollen wir vielleicht sogar,
24:57 dass die Agency autonom erfüllen.
24:59 Aktuell, das hatte ich hier glaube ich auch erzählt,
25:01 dass einmal in der Woche unser komplettes Hubspot
25:03 oder die ganze Dealpipeline aktualisiert wird,
25:05 in dem die Agents schauen,
25:07 was wurde in der Woche besprochen zu dem Deal,
25:09 gab es ein Meeting, wie auch immer.
25:11 Dann werden die Sales verschoben, die Werte angepasst und so weiter.
25:13 Das passiert heute noch,
25:15 weil ich es überprüfen will,
25:17 mit folgenden Änderungen würde ich es machen.
25:19 Dann sage ich jetzt, ja.
25:21 Aber ich habe jetzt die dritte Woche in Folge jedes Mal nur Ja gesagt, was gestimmt hat.
25:23 In Zukunft werde ich einfach sagen, mach einfach.
25:25 Wir haben einen Agenten,
25:27 der guckt sich jeden Morgen an,
25:29 sind neue Tickets reingekommen,
25:31 wo Nutzer irgendetwas über Probleme mit unserer App berichten.
25:33 Dann schaut er,
25:35 ok, könnte ein Bugs sein.
25:37 Schaut dann nach,
25:39 in Sentry, gab es da irgendwas komisches?
25:41 Schaut dann,
25:43 im Backlog gibt es ja schon Tickets zu.
25:45 Wenn ja, wird dazu geschrieben,
25:47 der Nutzer hatte noch folgendes Problem,
25:49 wenn nein, wird ein neues Ticket erstellt.
25:51 Und dann guckt er im Code,
25:53 wo die Tickets liegen, und kriegt schon so Hinweise,
25:55 für die Developer, die darauf schauen,
25:57 hier ist entdeckt,
25:59 hier ist das Ticket, hier ist das Recording,
26:01 sonst wird der Nutzer es getroffen,
26:03 sodass du danach direkt schon
26:05 wild weißt, welche Bugs du hast,
26:07 und welche Bugs du angepasst hast.
26:09 Nächster Schritt dann, dass direkt schon
26:11 ein bestimmter Bug gefixt wird, nur noch zu kritisieren.
26:13 Das ist dann übermorgen.
26:17 Cool!
26:19 Ich würde sagen,
26:21 wir haben uns viele Punkte abgedeckt,
26:23 der Karrierebetriebssystem wird immer relevanter,
26:25 ein super spannendes Thema.
26:27 Auf jeder Präsentation
26:29 endest du,
26:31 oder das OMR, eigentlich mit einem
26:33 bestimmten Slide und einer Message
26:35 an die Zuhörer.
26:37 Ich glaube, damit können wir vielleicht auch ganz gut den Podcast
26:39 beenden, was ist diese Message?
26:41 Jedes Slide seit Jahren mittlerweile
26:43 bleibt neugierig, weil ich glaube,
26:45 diese Neugierdeshauptmannheit, dieses ewige Lernen,
26:47 ist so wichtig,
26:49 in dieser Welt, in dieser KI-Welt,
26:51 die sich gefühlt jeden Tag weiterentwickelt,
26:53 wie das Ding jetzt im Jahr aussieht, hat keine Ahnung von,
26:55 was sich die Labs überlegen,
26:57 das ist so krass, wie Innovation und Arbeit sich verändern.
26:59 Natürlich kann man sagen, glaube Gott,
27:01 ich war auf der Strecke, macht mich Angst,
27:03 aber ich glaube, diese Neugierde, die sich bewahrt
27:05 und auch vielleicht versucht, auch Neugierde zu bleiben
27:07 und sich dann den Zugang zu verschaffen,
27:09 ist eine sehr gute Eigenschaft.
27:11 Dabei ist es ja auch unsere Mission,
27:13 diese Neugierde auch zu fördern.
27:15 Insofern bleibt neugierig,
27:17 eure Reaktionen, Kommentare, Likes,
27:19 sprecht über uns und geht uns weiter.
27:21 Danke.
27:23 Danke, Jens.
27:25 Danke euch.
27:27 Bis zum nächsten Mal.
27:47 Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.
27:51 Danke fürs Zuhören.