Co-Intelligence

// Transkript

Vibe Coding: Wie 5 Laien in 7 Tagen Software bauten

Vollständiges Transkript dieser Episode des Co-Intelligence Podcasts. 4.673 Wörter. · Auf YouTube ansehen ↗

0:00 Intro: Hackweek statt Hackathon

0:00 SPEAKER_00: 5 Menschen ohne Coderfahrung,

0:02 SPEAKER_00: 2 Kohle, eine Woche lang am Mittelmeer,

0:05 SPEAKER_00: das kam bald raus.

0:10 SPEAKER_00: Willkommen zurück zu Co Intelligence, eurem KI Lernpodcast,

0:14 SPEAKER_00: heute in Episode 59

0:16 SPEAKER_00: mit Moritz Heininger und mir, Benjamin Wüstenhagen.

0:20 SPEAKER_00: Beim letzten Mal ging's ein Hackathons, heute geht's eine Hackweek.

0:24 SPEAKER_00: Wir sind ja ein KI Lernpodcast

0:26 SPEAKER_00: und wollen von unseren Erfahrungen für euch berichten. Vielleicht könnt ihr was davon mitnehmen.

0:31 SPEAKER_00: Hackweek.

0:33 SPEAKER_01: Du guckst mich an. Du hast ja Hackweek gemacht. Was

0:36 SPEAKER_01: was ist der Unterschied von 1 Hackweek zu einem Hackathonwillen?

0:42 SPEAKER_00: Die die Week war die ganze Woche, der war nur anderthalb Tage.

0:46 SPEAKER_01: Okay, gut,

0:48 SPEAKER_01: dann sind wir jetzt hier mit dem Ende dieser Folge. Ihr habt jetzt gelernt, was der Unterschied von der Hackweek zu einem Hackathon ist. In der nächsten Folge machen wir dann

0:56 SPEAKER_01: Nein.

0:58 SPEAKER_01: Steigen wir vielleicht noch mal bisschen tiefer ein. Was was sind die Unterschiede

1:03 SPEAKER_01: neben der Zeit? Ja. Format, Größe, keine Ahnung, Zielgruppe,

1:08 SPEAKER_01: Zielsetzung?

1:10 SPEAKER_00: Ja, genau. Wir beim letzten Mal haben wir drüber gesprochen, wie wir über die ganze Gruppe über verschiedene Unternehmen uns überlegt haben, wie können wir mit KI besser werden? Jetzt bei der HACKWEAK ging's nur bei uns the KI-Academy und wir bauen ja eine Lernapp

1:24 SPEAKER_00: sowohl für die verschiedenen

1:26 SPEAKER_00: ja mobilen

1:28 SPEAKER_00: Devices,

1:28 SPEAKER_00: AIOS, Android, aber auch im Web.

1:31 SPEAKER_00: Und das war bisher so, dass wir 2 Ideen hatten, die dann irgendwie das Produktmanagement gingen, das Produktmanagement, das

1:37 SPEAKER_00: übersetzt hat für die Entwickler, die Entwickler das gebaut haben. Und es war einfach längerer Prozess, bis dann Feature fertig war. Aber viele Menschen hatten Ideen und wollten irgendwie mitwirken.

1:46 SPEAKER_00: Und jetzt wollten wir mal ausprobieren, können wir nicht selber nicht nur Prototypen bauen,

1:51 SPEAKER_00: sondern können wir tatsächlich in der App Features bauen mit Menschen, die normalerweise keinen Code schreiben.

1:58 SPEAKER_00: Und

1:59 SPEAKER_00: das war bisschen wild. Wir hatten erst überlegt, das mit Loverable zu machen, Prototypen zu bauen, aber haben kurz davor entschlossen, nee, Claude Code ist so weit, das was wir ausprobieren können.

2:09 SPEAKER_00: Ich hatte damit mit so Hackweek Formaten schon Erfahrungen gemacht in Firmen, wo ich vorher war.

2:14 SPEAKER_00: Da war ich dann oft irgendwie für Produkt verantwortlich und wir haben das nur mit dem Produktteam gemacht, tatsächlich neue Dinge auszuprobieren.

2:21 SPEAKER_00: Haben wir schon öfter mal gemacht, weil wir vor allen Dingen auch damals

2:24 SPEAKER_00: ja, verteilte Entwicklerteams hatten in verschiedenen Ländern, verteilte Menschen, die dann ab und zu mal zusammenkamen, an solchen Themen zu arbeiten.

2:30 SPEAKER_00: Das haben wir jetzt im Kleinen

2:33 SPEAKER_00: aufgegriffen und sind mit 5 Personen, irgendwie so wie mir,

2:37 SPEAKER_00: nach Tunesien aufgebrochen,

2:38 SPEAKER_00: dort diese Heckweg zu machen. Warum Tunesien?

2:41 SPEAKER_00: Da sitzen Entwickler von uns, mit denen wir eng zusammenarbeiten,

2:44 SPEAKER_00: die aber nicht so einfach nach Deutschland kommen können aufgrund von Visa Thematiken.

2:48 SPEAKER_00: Und außerdem ist es da wärmer und wir waren direkt am Mittelmeer.

2:52 Warum Tunesien? Das Team und das Setting

2:52 SPEAKER_01: Okay, also eigentlich wolltest Du bisschen Urlaub machen und wolltest, also die Company ist bezahlt und wolltest irgend Grund finden,

2:59 SPEAKER_01: nach Chinesien zu gehen.

3:01 SPEAKER_00: Das werd ich jetzt so nicht sagen, aber wenn Du mir jetzt so unterstellst, ja, dann ist das Robo Bösartigkeit.

3:07 SPEAKER_00: Okay, cool. Ich wollt das natürlich für meine Mitarbeiter haben. Okay.

3:11 SPEAKER_01: Du hast gesagt,

3:12 SPEAKER_01: 5 Leute waren dabei. Ja. Was also 5 Leute plus die Entwickler vor Ort? Ja, ja. Du

3:18 SPEAKER_01: warst 1 davon, aber die anderen 4? Was haben die für für Rollen und

3:23 SPEAKER_01: was machen die so den ganzen Tag normalerweise?

3:25 SPEAKER_00: Ja, also es war eine Produktentwicklerin

3:27 SPEAKER_00: dabei,

3:28 SPEAKER_00: Pauline, die normalerweise den ganzen Tag Content entwickelt

3:32 SPEAKER_00: und mit der App selber nicht so viel zu tun hat, also außer, dass sie halt Ideen hat, wie sie den Content gerne darstellen würde. Dann

3:39 SPEAKER_00: war Jona dabei, das ist die, die am nächsten am Code noch dran ist. Das ist unsere Produktmanagerin,

3:44 SPEAKER_00: die das ganze die ganze Produktentwicklung verantwortet. Dann war Marc Benioff dabei, kennt ihr vielleicht aus früheren Episoden,

3:51 SPEAKER_00: kümmert sich bei uns das ganze Thema go to market.

3:54 SPEAKER_00: Ist also auch relativ

3:55 SPEAKER_01: Code fern, ja. Ach, der Lena. So.

4:00 SPEAKER_00: Wir hatten auch Natalie dabei, die uns vor allen Dingen zur Zeit unterstützt bei dem ganzen Thema Discovery,

4:05 SPEAKER_00: die also mit vielen Nutzern spricht, mit vielen Kunden spricht, viele Interviews macht, das Ganze aufbereitet und dann in Opportunity solution trees übersetzt. Also so In was? Möglichkeiten Bäume. Opportunity solution trees. O-S-T,

4:18 SPEAKER_00: ja. Da werden sich alle Produktmanager freuen, haben das sicherlich schon mal gehört. Das ist einfach eine Möglichkeit,

4:23 SPEAKER_00: viel Feedback zu verarbeiten und dann zu gucken, was sind die Opportunities und was sind mögliche Lösungen und wie könnte das aussehen. Cool.

4:31 SPEAKER_00: Die, also die 4 Damen und ich waren dabei und dann 2 Entwickler.

4:36 SPEAKER_01: Hört sich wie eine schöne Reise an, Benjamin. Ja.

4:37 Harness Engineering: Die neue Rolle der Entwickler

4:40 SPEAKER_01: So, gehen wir noch mal paar Schritte zurück. Wie

4:43 SPEAKER_01: seid ihr das ganze Thema angegangen? Also das ist, wenn man wirklich Produkt entwickeln will, also wirklich Software schreiben will für das eigentliche Produkt,

4:51 SPEAKER_01: kann ich mir vorstellen, dass man da sich jetzt nicht einfach hinsetzt, den Laptop aufmacht und sagt, let's go, sondern dass da son bisschen Vorbereitung noch dahintersteckt.

4:59 SPEAKER_01: Was habt ihr quasi in der Vorbereitung alles gemacht? Und wie seid ihr überhaupt das Thema angegangen? Wie habt ihr's besprochen? Ja.

5:06 SPEAKER_00: Also ich hatte die Idee mal reingebracht aus aus der

5:10 SPEAKER_00: Erfahrung heraus der früheren Firmen, wo so was immer irgendwie sinnvoll war.

5:14 SPEAKER_00: Eigentlich mit der Idee, lasst uns mal Prototypen probieren. Und hab dann aber in den letzten Monaten mich mit einem der Entwickler, mit dem ich schon über Jahre zusammenarbeite,

5:23 SPEAKER_00: in dieses ganze Thema Harness Engineering eingegraben. Was ist Harness Engineering? Da geht es darum, dass eigentlich die Rolle von Entwicklern sich verändert

5:30 SPEAKER_00: von den Personen, die Code von Hand schreiben,

5:34 SPEAKER_00: hin zu den Personen, die im Prinzip das

5:37 SPEAKER_00: das Gerüst bauen,

5:38 SPEAKER_00: in dem Agenten Code schreiben können. Und zwar so, dass es für dich funktioniert. Also dass es von der Security funktioniert, dass es vom AI funktioniert, dass es von der vom Testing funktioniert,

5:47 SPEAKER_00: von der Dokumentation.

5:49 SPEAKER_00: All das, dass Du dem dass Du den KI Agenten im Prinzip die Guardrails gibst, in denen in denen sie sich bewegen können.

5:55 SPEAKER_00: Und

5:56 SPEAKER_00: dann wurde es immer mehr zu in meinem Kopf hinzu,

6:00 SPEAKER_00: hey, warum müssen wir eigentlich Prototypen bauen, die man vielleicht früher in Figma gebaut hätte oder dann in Loverable? Warum können wir das nicht direkt und Code machen? Das ist doch eine, das wär doch mal cool.

6:10 SPEAKER_00: Das hab ich aber erst eigentlich 2 Wochen davor

6:13 SPEAKER_00: meinen Kolleginnen

6:15 SPEAKER_00: so

6:16 SPEAKER_00: eröffnet und auch den Entwicklern so eröffnet. Die waren erst mal so, Eiswillste machen?

6:21 SPEAKER_00: Ist ja völlig bescheuert.

6:25 SPEAKER_01: Schon wieder irgendwas passiert, ne.

6:26 Vom Prototyp zum echten Code: Die Vorbereitung

6:28 SPEAKER_01: Mit seinen verrückten Ideen und

6:32 SPEAKER_00: dann hatten wir, also die verschiedenen Menschen hatten verschiedenste Ideen, wie sie die App eigentlich weiterentwickeln wollen.

6:39 SPEAKER_00: Ausgehend von Userinterviews,

6:41 SPEAKER_00: ausgehend von eigenen Ideen. Wir hatten eigentlich immer den Blocker im Kopf, boah, alles dauert ewig. Ja, und wenn Du irgendwo neues Feature entwickeln willst, dann dauert es halbes Jahr und dann ist es erst da.

6:52 SPEAKER_00: Und das hat uns Stück weit auch gehindert zu überlegen, wie können wir eigentlich die ganze Lernerfahrung völlig anders denken

6:59 SPEAKER_00: in im Zeitalter von KI?

7:02 SPEAKER_00: Weil ich kann mir es schwer vorstellen, dass Du in 3 Jahren noch irgendwelche

7:07 SPEAKER_00: Lernapps hast, die dir Lernen aus der Dose geben und irgendwie vorgefertigte

7:11 SPEAKER_00: Videos oder vorgefertigte Skripte und dann alle lernen das Gleiche, glaube ich, nicht ran. Ich glaub eher, dass es sozusagen on the fly

7:17 SPEAKER_00: passieren wird. Aber da ist natürlich Weg dahin.

7:20 SPEAKER_00: Und den musst Du auch als Produktteam erst mal gehen.

7:24 SPEAKER_00: So kam das das Ganze zusammen und dann war irgendwann die Entscheidung, okay, wenn wir das nicht irgendwo in Deutschland machen können, dann fliegen wir halt rüber.

7:33 SPEAKER_00: Und

7:34 SPEAKER_00: die 4, die mitgekommen sind, waren, ich glaube, unterschiedlich

7:38 SPEAKER_00: begeistert,

7:39 SPEAKER_00: aber alle offen genug zu sagen, okay, fuck it, wir probieren's halt. Und

7:44 SPEAKER_00: vor allen Dingen

7:45 SPEAKER_00: Kollegin Jona und auch Kollegin Magdalena hatten schon Erfahrung, relativ viel Erfahrung mit Claude und haben da schon eigene Dinge geschrieben und gebaut.

7:54 SPEAKER_00: Die anderen beiden nicht so sehr. Du

7:57 SPEAKER_00: bist selbstständig und willst mit KI und digitalen Tools nicht den Abschluss verlieren? Dann schau mal bei thekey academy vorbei. Unsere Onlinelehrgänge

8:04 SPEAKER_00: mit IHK Zertifikat

8:06 SPEAKER_00: sind verständlich, flexibel

8:08 SPEAKER_00: und bringen dich wirklich weiter, auch ohne Vorwissen. KI-Punkt academy, lernen, das zu deinem Alltag passt. Okay, verstanden. Also von wir bauen Prototypen

8:17 SPEAKER_01: zu, wir nehmen irgendwie unsere richtige Software als Grundlage und verändern die. Das war son bisschen das Richtig.

8:18 Das Setup: Lokale Entwicklungsumgebung und Git-Crashkurs

8:24 SPEAKER_01: Wie habt ihr das dann gemacht? Hat dann jeder sozusagen

8:29 SPEAKER_01: Kopie der kompletten Code Base gehabt

8:32 SPEAKER_01: und hat dann

8:34 SPEAKER_01: quasi das

8:35 SPEAKER_00: angepasst, was er oder sie gerne hätte? Also zuerst haben wir mal die Repos geklont. Wir haben also nicht auf unseren echten Repos gearbeitet, sondern haben die mal geklont, haben die in eigene kleine Organisation GitHub gebracht und

8:47 SPEAKER_00: hatten dann die Herausforderung, dass alle ja die App lokal zum Laufen bringen mussten. Also das, was Entwickler sonst normal machen, die haben halt irgendwie ihre Devserver.

8:55 SPEAKER_00: Das mussten wir hinbekommen.

8:58 SPEAKER_00: Und das hat dann auch länger gedauert. Das hat ganzen Tag gedauert, weil

9:02 SPEAKER_00: ich natürlich viele Packages runterladen musstest, viele Kram installieren musstest, den Entwickler immer haben, aber jetzt eine Person, die normalerweise im Marketing arbeitet, vielleicht nicht. Das Gute war, wir hatten alle eine ähnliche Hardware. Wir sind alle mit Max hingefahren, das hat's einfacher gemacht.

9:17 SPEAKER_00: Wir hatten natürlich den Entwicklern, die helfen konnten, das Ganze einzurichten.

9:21 SPEAKER_00: Und nach so am Abend des ersten Tages hatten dann alle die App komplett lokal laufen mit allem drum und dran.

9:29 SPEAKER_00: Das hat natürlich auch Claude geholfen, dann da noch generieren zu können. Dann hatten wir schon dieses. Was ist das? Das sind eine ist eine Reihe von Markdown Files, die beschreiben,

9:40 SPEAKER_00: so und so machen wir Code, so und so sind die Tests, so und so funktioniert's.

9:44 SPEAKER_00: Dass also in dem Fall Claude oder was auch immer man da nutzen möchte, bescheid weiß, wo was wir eigentlich wollen. Das heißt, auch sone Beschreibung

9:52 Die Arbeitsweise: System Prompts und Git-Logik

9:52 SPEAKER_01: des Codes sozusagen wahrscheinlich auch, der Code Base und wie ihr grundsätzlich arbeitet. Was ihr macht, was ihr nicht macht. Richtig. Was sozusagen

9:59 SPEAKER_00: die Vorgaben. Und dann hatten wir Theorie Sessions, dann haben wir also eine Einführung zu Git gehabt, warum eigentlich Git, was ist Git,

10:06 SPEAKER_00: was ist GitHub,

10:07 SPEAKER_00: was ist Commit, was ist PullRequest,

10:10 SPEAKER_00: was ist eine Review,

10:12 SPEAKER_00: all das,

10:14 SPEAKER_00: bisschen besser zu verstehen, wie arbeiten eigentlich Entwickler jeden Tag? Ja, und und was ist und

10:18 SPEAKER_00: so. Also

10:21 SPEAKER_00: Software

10:22 SPEAKER_00: innerhalb

10:23 SPEAKER_00: von einem Tag. Okay. Was war am zweiten Tag? Das war auch noch am ersten Tag, also Am ersten Tag. War ein einrichtender, falls jeder viel, Sachen runterladen, Sachen installieren

10:33 SPEAKER_00: und dann habe ich einfach paar Präsentationen verbreitet.

10:35 SPEAKER_01: Okay. Das heißt, nach einem Tag standen die Laptops, Ja. Wir haben gewisses Grundverständnis für Softwareentwicklung gehabt. Ja, genau. Und dann ging's in den nächsten 4 Tagen weiter. Richtig. Wie

10:48 SPEAKER_01: ging es weiter? Hat dann jeder von euch 5 1 Idee gehabt, was er oder sie gerne umsetzen möchte? Und dann habt ihr das quasi unabhängig voneinander auf euren Rechnern

10:59 SPEAKER_00: versucht zu entwickeln oder wie seid ihr vorgegangen? Genau, wir hatten im Vorfeld haben wir also viele Ideen aufgemerkt, haben uns darüber unterhalten, was wir gut fänden, was realistisch ist, was auch ambitioniert ist. Und dann haben sich haben sich also Maggie und und Natalie in dem Fall haben sich zusammengetan und gesagt, das ist Riesenfeature, aber wir haben Bock, das zu bauen. Und dann gab's Einzelne, die dann auch einzelne Features gebaut haben.

11:22 SPEAKER_00: Aber wir haben das sozusagen aus großen Liste von Möglichkeiten ausgewählt

11:26 SPEAKER_00: und haben dann wirklich,

11:28 SPEAKER_00: ja,

11:29 SPEAKER_00: bei 0 angefangen.

11:31 Ideenfindung und Feature-Auswahl per Miro

11:31 SPEAKER_01: Aber wie vielleicht noch mal einen Schritt zurück, wie seid ihr da vorgegangen?

11:34 SPEAKER_01: Habt ihr oder wo kamen die ursprünglichen Ideen her, was man alles bauen

11:38 SPEAKER_01: könnte?

11:39 SPEAKER_00: Nur aus diesem Zirkel der 5 oder Kreis der 5 Leute und dann habt ihr untereinander bewertet oder habt ihr irgendwo Ideen eingesammelt oder? Genau, also die kamen aus aus Userinterviews zustande, die kamen aus längeren Backlog zustande, was wir schon hatten. Die kamen auch aus aus ganz konkreten

11:54 SPEAKER_00: Needs zustande, zu sagen, hey, wir brauchen hier eine Lösung. Wir müssen haben die noch nie gebaut, müssen die aber jetzt bauen. Also es war sone Mischung aus allem. Und seid ihr dann auf 5 Themen gekommen am Ende oder teilweise auch mehrere, weil ihr gesagt habt, ist was, das geht vielleicht schneller oder? Ja, wir wir hatten deutlich mehr Themen und haben dann aber gesagt, hey, das sind die, wo wir das größte Potenzial sehen.

12:13 SPEAKER_01: Und wie habt ihr das bewertet? Habt ihr irgendwie sone Bewertungslogik,

12:16 SPEAKER_01: ein ein Eis oder so was verwendet oder habt ihr das ein bisschen freestyle gemacht, wie seid ihr da vorgegangen, dass ihr gesagt habt, so ist es sortiert? Wir haben's uns aufgemappt

12:25 SPEAKER_00: in in Miro, also Kollaborationstool

12:28 SPEAKER_00: und dann war's Stück weit

12:30 SPEAKER_00: bisschen freestyle. Wir haben so Punkt Dot Voting gegeben

12:33 SPEAKER_00: und haben gesagt, jeder hat so und so viele Vots und dann haben wir uns angeschaut, wo sind die meisten Vots und wenn dann, keine Ahnung, die Idee 5 hatte und die andere Idee 5,

12:41 SPEAKER_00: haben wir bisschen diskutiert. Dann haben wir entschieden, okay, dann gehen wir mit der Idee.

12:44 SPEAKER_00: Aber es gab jetzt kein irgendwie 10.3

12:47 SPEAKER_00: versus 10.4.

12:48 SPEAKER_00: Okay. Und wenn ihr beispielsweise schneller wärt mit irgendwie Lösung für 1 dieser Themen, dann hättet ihr quasi noch weitere eine Liste gehabt. Ja. Und Genau. Okay. Dann hast Du gesagt, 2 haben zusammengearbeitet, haben die im gleichen Laptop gearbeitet oder haben die das Problem das gleiche Problem parallel gelöst. Die haben das gleiche Problem parallel gelöst, haben sich bisschen aufgeteilt. Eine Person hat Backend gemacht, die andere Frontend und dann gab's das Merging. Das hat auch funktioniert. Das war also auch Nach 3 Tagen haben sie's zusammengebracht und das Es gibt ja im Automobilbau hab ich mal gelernt, gibt's irgendwie die Heirat, wenn der Motorblock

13:19 SPEAKER_00: mit der Karosserie gemerged wird. So bisschen war das da auch. Es war bisschen Spannung im Raubt, das dann funktionieren würde. Aber es hat funktioniert und die beiden haben auch wirklich

13:28 SPEAKER_00: fettes Feature gebaut, wo

13:31 SPEAKER_00: wahnsinnig viele Teile der Software drin liegen. Also ja,

13:34 SPEAKER_00: Du sollst dann in Zukunft sozusagen sone kleine sone Art Coins bekommen, wenn Du Lernfortschritt

13:40 SPEAKER_00: hast. Dann sammelst Du Coins.

13:43 SPEAKER_00: Wenn Du das einem Freund empfiehlst und die Person dann auch die Lektion macht, kriegst Du auch Coins und die Person dann auch. Wenn Du das irgendwo bewertest, bekommst Du Coins. Also alle möglichen Aktionen in allen möglichen Bereichen innerhalb der App und auch außerhalb der App, bringen dir diese Coins, die Du dann wiederum in Rabatte für einen Kurs umwandeln kannst.

14:01 Die 'Heirat': Frontend und Backend zusammenführen

14:01 SPEAKER_00: Ja, kannst Du dir vorstellen,

14:03 SPEAKER_00: viel Frontend, wahnsinnig viel Backend und überall hängt's irgendwie drin.

14:07 SPEAKER_01: Und wie habt ihr das gemacht bei dem Verheiraten? Weil ich mein, bei dem Motorblock und bei der Karosserie ist klar,

14:14 SPEAKER_01: wie am Ende quasi beides aussieht, zumindest

14:17 SPEAKER_01: klarer wahrscheinlich.

14:19 SPEAKER_01: Da ist es ja wahrscheinlich noch sehr fluide

14:22 SPEAKER_01: beziehungsweise gehst Du erst mal in die Planung. Ja. Wie habt habt ihr parallel synchronisiert,

14:28 SPEAKER_01: dass immer mal wieder ausgetauscht wurde? Guck mal, by the way, wir haben jetzt die Entscheidung im Frontend gemacht, die brauch ich im Backend und dann Ja. Immer son bisschen

14:35 SPEAKER_00: Genau. Okay. Und wir haben halt mit GitHub gearbeitet,

14:39 SPEAKER_00: sprich die ganze Planung war immer im jeweiligen Repo. Und Claude

14:44 SPEAKER_00: wusste dann auf, was sind die PullRequests,

14:46 SPEAKER_00: was sind die Workbranches.

14:48 SPEAKER_00: Und natürlich waren die Entwickler nah dran, haben immer geholfen und gesagt, darauf musst Du achten, darauf musst Du achten. Das mergen wir jetzt und das mergen wir dann. Und dann, wenn wir's zusammen mergen, dann müsste es funktionieren. Die

14:58 SPEAKER_02: neue KI- Verordnung ist mehr als eine Pflicht. Sie ist deine Chancen. Ja, die Kompetenz Schulung nach Artikel 4 ist wichtig für deine Rechtssicherheit

15:05 SPEAKER_02: bei der Nutzung von KI Tools im Job. Unsere von Rechtsanwälten

15:09 SPEAKER_02: mitentwickelte Schulung auf Snipee d e zeigt dir aber auch, wie KI zu deiner Superpower wird. Lerne die Grundlagen, agiere sicher und entdecke neue Möglichkeiten. Jetzt starten auf Snipee Punkt d e. Was waren so die Dinge, die ihr gebaut habt? Das eine quasi sone Art, ja, Coin,

15:26 Die gebauten Features: Gamification und RAG-Lernchat

15:26 SPEAKER_00: ich sag mal Motivation, Gamification Element, was hab ich dir noch gemacht. Das andere war eine Idee, dass Du dich von verschiedenen Personen aus in deinem Lernen begleiten lassen kannst. Ja. Also ich hab was anderes, wenn Du sagst, ich brauche morgen eine Zertifizierung, dass ich die in meinen Lebenslauf schreiben kann, versus ich hab jetzt halbes Jahr Zeit, ich bin in Elternzeit, ich möchte an Thema dranbleiben,

15:46 SPEAKER_00: versus oh, ich möchte mich hier vertiefen und ich möchte meinem Arbeitgeber nachweisen, dass ich folgendes Thema besonders gut kann. Also es gibt verschiedene Lernmotivationen auch. Ich interessier mich für dieses Thema. Ich hab in der Woche eine Stunde Zeit. Es ist völlig egal, ob ich dafür 2 Jahre brauche, aber ich möchte sozusagen Stück für Stück dranbleiben. Also verschiedene Lernmotivationen,

16:04 SPEAKER_00: verschiedene Personas,

16:05 SPEAKER_00: die ich da begleiten und die dann perspektivisch natürlich auch Stück weit auf das Curriculum Einfluss nehmen. Das war ein Thema. 'n weiteres Thema war 'n interaktiver

16:15 SPEAKER_00: Lernchat,

16:16 SPEAKER_00: also dass Du jederzeit Fragen stellen kannst,

16:19 SPEAKER_00: worum geht's vertiefen. Das

16:22 SPEAKER_00: hört sich jetzt erst mal einfach an, weil wir jetzt viel mit Tour Chats arbeiten,

16:26 SPEAKER_00: aber ist technisch

16:28 SPEAKER_00: sehr komplex, weil Du halt das ganze Wissen in son RAG System überführen musst. Und das war dann für Jona, die auch recht technisch unterwegs oder recht technisch unterwegs war vorher, Auch learning, muss erst mal wahnsinnig viel tun und siehst nichts.

16:45 SPEAKER_00: Dann, wenn das Backend steht, bisschen was zu sehen. Ja,

16:48 SPEAKER_01: das war noch weiteres Thema. Und habt ihr alles abgeschlossen bis zum Ende der Woche oder gab's dann Themen oder wie weit wart ihr sozusagen mit allem bis zum Ende der Woche?

16:57 SPEAKER_00: Wir waren so weit, dass man immer was zeigen konnte, also dass die App offen war, dass man was machen konnte und gesehen hat, es verändert sich was. Und

16:58 Der Weg in die Produktion: Security und Lasttests

17:05 SPEAKER_00: es war auch so weit, dass alles, ja, in PullRequest

17:09 SPEAKER_00: im GitHub lag.

17:10 SPEAKER_00: Und jetzt im Nachgang

17:12 SPEAKER_00: müssen wir es natürlich irgendwie in unseren normalen Produktionsprozess

17:15 SPEAKER_00: überführen

17:16 SPEAKER_00: und müssen aber auch noch mal solche Themen machen wie, ja, Security,

17:20 SPEAKER_00: wie ist das unter Last,

17:22 SPEAKER_00: alle edge cases durchdenken.

17:25 SPEAKER_00: Dazu sind wir nicht gekommen. Aber unser Anspruch ist es schon, dass wir in den nächsten Wochen die ersten Features live nehmen in die produktive App.

17:33 SPEAKER_01: Was war die, also das ist ja die Businessseite,

17:36 SPEAKER_01: euch 5 und Du hast die Entwickler auf der anderen Seite? Du hast gesagt, davor hat's immer ewig gedauert, was zu entwickeln.

17:42 SPEAKER_01: Ja, die Entwickler werden sagen, da gibt's Gründe dafür. Jetzt habt ihr in 1 Woche relativ viel entwickelt. Was war da so die Reaktion von den Entwicklern? Eher so, oh Gott, demnächst müssen wir irgendwie schneller entwickeln, weil was die jetzt hier in 5 Tagen geschafft haben, hätten wir sonst im halben Jahr geschafft oder eher so, na ja, ihr habt ja jetzt noch mal was, hier gevibecoded.

18:01 SPEAKER_00: Das kann man ja alles gar nicht verwenden. Wie war so da die die Stimmung? Es war son bisschen zweigeteilt. Also der der eine, der auch bei dem Hannes Engineering tief drin war schon, hat schon gesagt, hey, meine Rolle verändert sich. Ich bin nicht mehr die Person, die selber Code schreibt,

18:16 SPEAKER_00: sondern ich möchte eigentlich andere enablen.

18:18 SPEAKER_00: Und der andere war noch bisschen zurückhaltend. Der dachte sich, also was soll das jetzt?

18:22 SPEAKER_00: Aber nach 3 Tagen hast Du richtig so gesehen, okay, die Stimmung bewegt sich und er sehr er sagt, ist ja Wahnsinn, das ist ja richtig cool. Ja, es sind ja auch Features dabei, auf die wär ich jetzt gar nicht gekommen und es ist supercool, dass ich das auch mit Leuten sperren kann und

18:36 SPEAKER_00: ich

18:37 SPEAKER_00: jetzt viel mehr noch schaffen kann als vorher und viel größeren Impact habe. Und

18:43 SPEAKER_00: das war auch interessant zu sehen, dass also auch da Mindset Wandel eingesetzt hat und auch eine Rollenverschiebung.

18:49 Mindset-Wandel bei den professionellen Entwicklern

18:49 SPEAKER_01: Das

18:50 SPEAKER_01: heißt, vorher haben die Entwickler gar nicht wirklich viel teilweise

18:53 SPEAKER_00: wirklich viel KI verwendet in der Entwicklung, sondern wirklich noch jede Zeile selbst geschrieben? Ja, schon so, hey, ich such Problem oder ich ich komm oder die haben schon in Cursor gearbeitet, auch mit KI gearbeitet,

19:05 SPEAKER_00: aber waren jetzt auch Stück weit zurückhaltend. Haben gesagt, na ja, wenn ich dann halt meine Tokens ausgemixt hab, dann wart ich halt halben Monat. Und wir waren dann so, ja, gib ihm. Ja. Lass

19:16 SPEAKER_00: die Kreditkarte glühen. Ja.

19:18 SPEAKER_01: Cool. Also was würdest Du sagen, war so für euch das Ergebnis? Auf der einen Seite

19:23 SPEAKER_01: zu verstehen, was alles geht, dann wirklich Features

19:27 SPEAKER_01: zu gewissen Punkt zu entwickeln? Ja. Also auch Mindset, Shis bei euren Entwicklern zu erzielen oder wie würdest Du das

19:33 SPEAKER_00: Ja, ich glaub, also zum einen besseres Verständnis,

19:36 SPEAKER_00: warum ist Entwicklungsprozess so, wie er ist? Warum dauert es halt manchmal Wochen? Man geht nicht einfach so durch und und was sind auch an welchen Kleinigkeiten kann's am Ende hängen? Zum

19:45 SPEAKER_00: Zweiten das Öffnen der Vorstellungskraft.

19:49 SPEAKER_00: Hey, wenn ich mir etwas vorstellen kann, dann können wir das auch umsetzen.

19:54 SPEAKER_00: Ja, weil wenn Du halt jetzt keinen technischen Hintergrund hast, das find ich manchmal einfach schwierig. Entweder bist Du supernagive und sagst, alles geht oder bist Du, ja, ob das jetzt funktioniert technisch, weiß ich gar nicht.

20:04 SPEAKER_00: Ich glaub, da sind wir wirklich Stück weitergekommen und natürlich auch, klar,

20:08 SPEAKER_00: wir arbeiten größtenteils

20:10 SPEAKER_00: remote.

20:10 SPEAKER_00: Wenn Du dann eine Woche aufeinanderhängst

20:13 SPEAKER_00: und von morgens 9 bis Mitternacht da irgendwo

20:16 SPEAKER_00: zusammensitzt,

20:17 SPEAKER_00: entstehen natürlich noch mal andere Verbindungen, ja, und kannst deutlich besser zusammenarbeiten danach als vorher.

20:22 SPEAKER_01: Würdest Du sagen, das fließt irgendwie jetzt auch in die die Arbeit ein von eurem Produktmanager beispielsweise?

20:23 Die Zukunft der Produktentwicklung: 80-Prozent-Versionen

20:29 SPEAKER_01: Weil theoretisch kannst Du ja jetzt sagen, na ja, statt irgendwie 'n PAD Dokument, Product Requirement

20:35 SPEAKER_01: Doc sozusagen zu erstellen,

20:38 SPEAKER_01: haben die jetzt halt immer eine aktuelle Kopie vom Code oder auch einmal im Monat lang der auch Ja. Und entwickeln halt einfach erst mal selbst die 80 Prozent Version,

20:47 SPEAKER_01: den Entwicklern dann sagen, guck mal, das hätte ich gerne und so ungefähr kann's aussehen. Definitiv.

20:52 SPEAKER_00: Ja, definitiv. Da da wird's hingehen.

20:55 SPEAKER_00: Da sind wir heute noch nicht 100 Prozent, aber es hat auf jeden Fall geholfen, da hinzukommen.

21:00 SPEAKER_00: Aber ja, das sehe ich

21:02 SPEAKER_00: für die nächsten Wochen anstehen. Ja,

21:05 SPEAKER_00: dass wir wirklich mehr Menschen integrieren,

21:08 SPEAKER_00: involvieren und eben nicht nur irgendwo sagen, wir halten mal die Ergebnisse von dem Interview irgendwo fest, sondern können dann schon 1, 2, 3 Lösungen anbieten.

21:16 SPEAKER_00: Das ist auch das Coole, dass Du jetzt dass eben diese Ressource Code nicht mehr die teuerste ist. Ja. Was ja lange Zeit so war und dann musst Du so halt im Vorfeld wahnsinnig viel klären und viel, viel Discovery machen, weil dann die 3 Wochen, die Du hattest für dieses Feature, die mussten 100 Prozent sitzen und heute kannst Du ja, baust Du halt mal 3 Versionen und guckst, was am besten funktioniert.

21:37 SPEAKER_01: Was würdest Du sagen, waren deine größten größten Learnings aus der Woche? Vielleicht was würdest Du auch noch mal anders organisieren?

21:46 SPEAKER_00: Ich hab mein größtes learning war, ich hab dieses ganze Thema Harness Engineering bisschen unterschätzt. Also KI macht auch noch viel scheiß,

21:54 SPEAKER_00: auch wenn Claude schon viel kann. Aber wenn Du in bestehenden Code Base bist und halt ich was anderes, als wenn Du Greenfield komplett neu anfängst.

22:02 SPEAKER_00: Und ich glaub, ich würde im Vorfeld stärker noch mal drauf dringen, sich mit

22:07 SPEAKER_00: Software Development Prozessen, mit Git,

22:10 SPEAKER_00: mit diesen ganzen Logiken zu beschäftigen, weil das brauchst Du schon.

22:13 SPEAKER_00: Und mein Fazit des Ganzen ist, ich glaube,

22:17 SPEAKER_00: dass wir perspektivisch mehr Entwickler brauchen als weniger.

22:21 SPEAKER_00: Weil einfach viel mehr Menschen Code schreiben werden, viel mehr Menschen auf Git committen werden. Ich hatte erst vor Kurzem rausgesucht, hier kleinen LinkedIn Post dazu. GitHub

22:29 SPEAKER_00: hatte im letzten Jahr

22:31 SPEAKER_00: 1000000000 Commits. Also was ist Commit? Commit ist, wenn sozusagen Code zu GitHub hochgeladen wird. In

22:39 SPEAKER_00: diesem Jahr

22:40 SPEAKER_00: in 1 Woche 275000000.

22:43 SPEAKER_00: Also

22:44 SPEAKER_00: eine Ver-x-Fachung.

22:46 SPEAKER_00: Ja.

22:47 SPEAKER_00: Und wir sehen auch, dass wahnsinnig viele neue GitHub Accounts entstehen, natürlich von Menschen, die sonst nie daran gedacht hätten. GitHub

22:53 SPEAKER_00: ist jetzt nur ein Beispiel, gibt auch Git Lap, aber ist halt diese Art und Weise, Software umzugehen. Ja, seh ich genauso. Also auch, was wir gesehen

23:02 Keine Jobapokalypse: Warum wir mehr Entwickler brauchen

23:02 SPEAKER_01: vor halben Jahr, wo er gesagt hat, okay, die ganzen Programmierer werden ihre ihre Jobs verlieren, weil KI selbst programmieren kann. Das ist kompletter

23:09 SPEAKER_01: Quatsch. Ich glaub, es wird viel mehr Entwickler geben, weil es viel mehr Ideen gibt, Leute viel mehr selbst umsetzen. Am Ende muss es doch dann noch mal richtig gemacht werden, insbesondere wenn's zum Punkt Tiefe Umgebung ist, weil Meinst ihr ja auch Power euch mit den verschiedenen Lösungen, oder? Genau. Und am Ende,

23:25 SPEAKER_01: glaube ich, sind wir Menschen einfach so, wenn was günstiger ist, werden wir es einfach mehr nutzen, ja? Es ist nicht so, dass wir dann einfach mit weniger und mit der Hälfte der Ressourcen genauso viel nutzen, wir wir einfach mehr nutzen, wir mehr mehr Content erstellen, wir mehr mehr Bilder erstellen, Videos erstellen, Code erstellen, Lösungen bauen und am Ende

23:44 SPEAKER_01: werden viele Leute, glaube ich, auch sehr viel zu tun haben und von daher auch dieses ganze Jobapokalypse

23:52 SPEAKER_01: klar in gewissen Branchen und Aufgabenbereichen sicher den Code

23:56 SPEAKER_00: ein oder in der Entwicklung, glaube ich, überhaupt nicht haben. Ja, ich bin auch gespannt. Ich mein, wir hatten ja im Dezember gesagt, dass wir glauben, dass die Arbeitslosenquote nach rumschnellt.

24:05 SPEAKER_00: Ja. Ist für Deutschland noch mal anderes Thema, wird sie vielleicht trotzdem.

24:09 SPEAKER_00: Aber ja, diese diese Jobapokalypse

24:11 SPEAKER_00: durch KI,

24:12 SPEAKER_00: wo ich auch einige Monate dran glaubte,

24:15 SPEAKER_00: Ja. Da hat sich meiner Meinung auch dran krass geändert. Ja, bei mir auch. Also ich glaub,

24:20 SPEAKER_01: also a sind Prozesse langsam, nur weil das technologisch schon sehr schnell geht. Ich glaub, bis es wirklich am Arbeitsmarkt irgendwelche,

24:28 SPEAKER_01: ja, Effekte zu sehen gibt, das dauert.

24:30 SPEAKER_01: Aber die Frage ist halt auch wirklich, ich glaub, das wird sehr

24:34 SPEAKER_01: speziell sein für ganz bestimmte

24:36 SPEAKER_01: Aufgabenbereiche.

24:37 SPEAKER_01: Kann ja nicht mal Branchen sagen, ja, weil's ja da immer in den Aufgaben der Personen liegt.

24:42 SPEAKER_01: Aber auch das Thema junge Leute, ne, also ich hab bis vor wahrscheinlich 2, 3 Monaten hab ich auch noch gedacht, dass es jungen Leuten immer schwerer fallen wird, Jobs zu finden. Und ich glaub da immer noch daran, wenn die jungen Leute kein KI können. Aber ich glaub, junge Leute, die KI können, die's verstehen, die's anwenden können, die werden händeringend gesucht in großen Unternehmen, was wahrscheinlich eher die älteren Leute, die sagen, ja, KI, das schaue ich mir nicht mehr an, die in den letzten 5 bis 10 Jahren in ihrer Karriere sind. Das sind die Leute, die Probleme bekommen werden, wenn sie nicht offen dem Thema gegenüberstehen.

25:18 SPEAKER_01: Und von daher, ja, Jugendarbeitslosigkeit

25:22 SPEAKER_01: vielleicht, aber Du hast selbst in der Hand sozusagen,

25:26 SPEAKER_01: sich damit auseinanderzusetzen.

25:27 SPEAKER_01: Und

25:28 SPEAKER_00: ja, von daher ist es muss man, glaube ich, sehr differenziert betrachten, diese ganze Jobsituation am Ende. Ich hab's auch gesehen, die 3 von den Kolleginnen, die mit waren, die sind alle unter 30 und

25:29 Fazit: Junge Talente als KI-Coaches

25:39 SPEAKER_00: haben dann nach dieser Hackweek waren dann selber Coaches auf unserem Hackathon, was wir innerhalb der Gruppe gemacht haben. Ah, okay. Und konnten dann wiederum anderen helfen, ihre Themen voranzutreiben. Eine Kollegin war dann irgendwie die Coachin für das ganze für den CFO und seine ganzen Mitarbeiter und und jemand

25:54 SPEAKER_00: von meinem vom Investmentteam.

25:56 SPEAKER_00: Die die dachten sich auch, ja krass, wie

25:58 SPEAKER_00: viele Jahre hast Du das gelernt? Ja, nicht so viele Jahre.

26:02 SPEAKER_00: Cool.

26:03 SPEAKER_00: Ja. Megan,

26:04 SPEAKER_01: spannend, Bain. Danke für die Insights.

26:07 SPEAKER_00: Sehr gerne, hat Spaß gemacht und wenn ihr euch über diese Themen austauschen wollt, tut es gern. Die Kommentare sind offen, egal ob auf Spotify oder YouTube oder sonst wo.

26:18 SPEAKER_00: Wir freuen uns auf Diskussionen und wir freuen uns, wenn ihr uns liket, uns weiterempfehlt.

26:23 SPEAKER_00: Das hilft uns,

26:25 SPEAKER_00: mehr Menschen zu erreichen.

26:26 SPEAKER_01: Danke euch, bis zum nächsten Mal. Tschau.

26:29 SPEAKER_03: Co-Intelligence

26:30 SPEAKER_03: ist eine Produktion von the KI-Academy

26:32 SPEAKER_03: in Zusammenarbeit mit SnipKI.

26:34 SPEAKER_03: Produziert bei Studio Co in Berlin. Produktion und Regie, Christina Manuelle,

26:39 SPEAKER_03: und

26:40 SPEAKER_03: Ilias Fobel.

26:42 SPEAKER_03: Director,

26:43 SPEAKER_03: Lukas Schelter.

26:44 SPEAKER_03: Redaktion und Moderation,

26:46 SPEAKER_03: Benjamin Wüstenhagen und Moritz Heininger.

26:48 SPEAKER_03: Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube.

26:52 SPEAKER_03: Danke fürs Zuhören.

Zur Folgen-Übersicht